Vergünstigte Seminare am bifeb) für wba-Studierende und wba-Absolvent/innen

6. Februar 2012

Folgende bei der wba akkreditierte (vorbewertete) Seminare im Mai, Juni und Oktober 2012  sind vergünstigt  (€ 195,00 statt € 260,00):

•    IT-gestützte Moderation – Ergebnisorientiert moderieren, systematisch dokumentieren, 20 UE, Information: Daniela Schlick (Sekretariat), Tel.: 06137/6621 119, E-Mail: daniela.schlick@bifeb.at: http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=696
•    Medien-Training für ErwachsenenbildnerInnen – Öffentliche Auftritte, Interviews, Pressekonferenzen u.ä. souverän und professionell meistern, 22 UE, Information: Daniela Schlick (Sekretariat), Tel.: 06137/6621 119, E-Mail: daniela.schlick@bifeb.at » http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=697
•    Von der ersten Idee zum fertigen Text – Tipps und Tricks für das Verfassen von wissenschaftlichen Texten, 21 UE, Information: Daniela Schlick, Tel.: 06137/6621 -119, E-Mail: daniela.schlick@bifeb.at » http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=504

Kommentieren

SERIE wba-Studierende im INTERVIEW, diesmal ILONA WÖLK, Trainerin in drei Ländern

10. November 2011


Ilona Wölk

Ilona Wölk

Liebe Frau Wölk, Sie sind wba-diplomierte Erwachsenenbildnerin und leben in Deutschland, Sie haben Ausbildungen aus gleich drei Ländern: Österreich, Schweiz, Deutschland. Wie kam das?

Ich bin österreichische Staatsbürgerin und lebe seit 36 Jahren in Deutschland.  Als Grundausbildung absolvierte ich eine Höhere Handelsschule in Salzburg und habe zunächst am Flughafen Salzburg und im Tourismus als Reiseleiterin gearbeitet. Mit meinem Mann habe ich, nach der Geburt meiner Söhne, eine Bautechnikfirma gegründet, in der ich auch heute noch als Geschäftsführerin tätig bin .

Ich hatte vom Frauenseminar Bodensee (kurz FSB, Institut Julia Onken) in einem Buch von J. Onken gelesen und mich nach einem Orientierungsseminar bewusst für die Ausbildung  zurzertifizierten Kursleiterin  entschieden. Bis zum Eidgenössischen Fachausweis weiterzumachen (einem anerkannten Abschluss in der Schweizer Erwachsenenbildung, eingetragen am Bundesministerium für Bildung und Technologie in Bern/CH), diese Entscheidung ist der Freude am Lernen und den Unterrichtsmethoden am FSB geschuldet – und mich hatte der Ehrgeiz gepackt. Meine Suche nach Gleichstellung des Schweizer Abschlusses hat mich in Österreich und Deutschland recherchieren lassen, da ich vorhabe in allen 3 Ländern als Ausbilderin zu arbeiten. Auf die wba bin ich im Zuge dieser Recherchen im Internet gestoßen. Seitens der wba wurde mir angeboten, Module aus der Schweizer Ausbildung anzuerkennen, Ergänzungen durch den Besuch von Seminaren einzubringen und eine Diplomarbeit einzureichen. Ich wollte herausfinden, ob dies gelingen kann, neben meiner Tätigkeit als Geschäftsführerin.

Die Ausbildereignungsprüfung war – trotz der zertifizierten Abschlüsse in der Schweiz und in Österreich – ein Muss, um hier an öffentlichen Institutionen unterrichten zu dürfen. Eine Gleichstellung der Schweizer und der österr. Ausbildung konnte ich bis heute nicht erreichen. Handwerkskammern und Industrie-und Handelskammern haben eine Gleichstellung des Eidgenössischen Fachausweises abgelehnt und auf die Ausbilder -eignungsprüfung verwiesen.

Konnten Sie Unterschiede in den Kulturen der einzelnen Länder erkennen?

Am FSB in der Schweiz wurde sehr darauf geachtet, dass im Unterricht ausschließlich Hochdeutsch gesprochen wurde. Die Philosophie dieses Institutes hat mich gelehrt, welche Bedeutung wertschätzender Umgang mit den Teilnehmerinnen und den Dozentinnen im Unterricht hat, wie wichtig gute Methodik und Didaktik sind und dass Motivation ein wichtiges Kriterium, gerade in der Erwachsenenbildung, darstellt.

Auch seitens der Dozent/innen am bifeb) in Strobl, wo ich meinen wba-Lehrgang absolviert habe, war mein Eindruck bezüglich Motivation und Wertschätzung sehr positiv.

Der Ausbildereignungslehrgang am BTZ (Bildungs-und Technologiezentrum der Handwerkskammer) hat mich wiederum zu der Überzeugung gebracht, dass hier wertvolle Unterrichtszeit für angehende Lehrer/innen/Ausbilder/innen (diesen Lehrgang absolvieren u.a. angehende Handwerks-Jungmeister/innen als künftige Ausbilder/innen) nicht so genutzt wird, wie es möglich wäre, um Praxis und Theorie zu verbinden. Diese Erfahrung hat mich veranlasst, meine Diplomarbeit über Veränderungen in Methodik und Didaktik dieses Ausbildereignungs-Lehrganges zu schreiben.

Zusammenfassend ergibt dies kein schlüssiges  und aussagekräftiges Bild im Hinblick auf  Unterschiede in der Erwachsenenbildung zwischen den besagten Ländern, da es sich um unterschiedliche Ausbildungsinstitute mit unterschiedlicher Klientel und Zielsetzung handelt.  Vielmehr ist meine Darstellung ein persönlicher Eindruck.

Was ist Ihr Schwerpunkt als Erwachsenenbildnerin, welche Konzepte sind Ihnen wichtig geworden?

Ich unterrichte derzeit in den verschiedensten Bereichen der Erwachsenenbildung, erstelle Kurskonzepte im Rahmen von Projekten für Frauen-Arbeit-Bildung und gebe Kurse zu Themen wie Gruppendynamik, Zielorientierung, Kommunikation/Rhetorik, Assessment-Center, Selbstbewusstsein/Motivation, Teamoptimierung, Biografiearbeit und Bewerbungstraining.

Als freie Dozentin biete ich Kurse zu Biografiearbeit an und ich führe Teamschulungen, z.B. in Arztpraxen, durch, um die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Helferinnen zu optimieren. Ich bin auch zertifizierte Erfolgsteamtrainerin nach Barbara Sher und somit gehören auch  Erfolgsteam-Seminare zu meinem Angebot.

Wie sieht ein “Erfolgsteam-Seminar nach Barbara Sher” aus?

Erfolgsteam-Seminare und -Workshops werden ganz unterschiedlich angeboten. Ein „klassisches“ Erfolgsteam-Seminar besteht aus acht 2 ½ -stündigen Treffen in einem Team von 6 – 8 Personen unter Leitung der Erfolgsteam-Trainer/in.  Nach gegenseitigem Kennen- lernen und Teambildung spüren die Teilnehmer/innen ihren Wünschen und Talenten nach. Aus diesen Wünschen und Fähigkeiten nun den eigentlichen Wesenskern herauszufinden und mit Hilfe des Teams Ziele mit Struktur und Zeitmanagement zu formen, folgt in den nachfolgenden Treffen. In einer abschließenden „Ideen-Party“ laden sich die Teilnehmer/innen Gäste ein, um ihre Ziele vorzustellen und dazu weitere Ideen, Informationen und Anregungen zur Umsetzung dieser Ziele zu bekommen. Ein letztes Treffen dient der Auswertung des Gäste-Feedbacks. Gern biete ich auf Anfrage auch Erfolgsteam-Seminare in Österreich an.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Da ich derzeit neben meiner Geschäftsführertätigkeit unterrichte, ist die Tätigkeit als Erwachsenenbildnerin noch auf Workshops und zeitlich begrenzte Lehrgänge reduziert. Für die Zukunft möchte ich gerne größere Projekte übernehmen, wie z.B. die Ausbildung der künftigen Ausbilder/innen an den Handwerkskammern im Rahmen von Meisterkursen- oder neue Kurse, die derzeit von den Handwerkskammern angeboten werden, z.B. eine „Samstagsschule für begabte Handwerker/innen“, um nur einige Beispiele zu nennen.

Grundsätzlich kann ich mir für meine Tätigkeit als Erwachsenenbildnerin viele Bereiche vorstellen – sowohl für Planung und Konzeptionierung von Unterricht als auch im Hinblick auf die Unterrichtstätigkeit selbst. Ich arbeite sehr gerne, dies hat mir die bisherige Tätigkeit gezeigt, mit jungen Menschen.

Die Vorliebe mit jungen Menschen zu arbeiten, hat sicherlich mit der Tatsache zu tun, dass ich das Gefühl habe, hier „aus dem Vollen schöpfen zu können“, dass junge Menschen noch „sehr viel Zeit“ haben, um ihre Ziele zu erreichen und dass sie meist noch nicht auf familiäre Verpflichtungen oder Kinderbetreuung Rücksicht nehmen müssen.

Ich begeistere gerne Menschen in ihren Zielsetzungen und motiviere sie, auch Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihren Zielen auszuhalten. Es bereitet mir Freude, den Spaß am Lernen aufzuzeigen. Ich suche gerne auch nach „alternativen“ Möglichkeiten um Ziele zu erreichen, die dank eines breiten Angebotes in der Erwachsenenbildung heute möglich sind. Ich motiviere meine Kursteilnehmer/innen auch abseits der „klassischen“ Ausbildungs-oder Berufsqualifikationen nach Möglichkeiten nach ihren Wunschzielen zu suchen.

Haben Sie so etwas wie ein Motto, das Ihnen im Alltag hilft und Sie weitergebracht hat? Etwas, das Sie gerne weitergeben möchten?

Ziele und Aufgaben, die ich gerne und mit Leidenschaft anstrebe und ausübe, lassen auch schwierige Hürden nehmen und es besteht kaum die Gefahr aufzugeben oder das Ziel aus den Augen zu verlieren. Ich hole mir zudem Hilfe und Unterstützung in Form von Motivation und Information wann immer ich sie brauche.

Und: Ziele zu verfolgen und Neues zu beginnen – dafür gibt es keine Altersbeschränkung und es ist nie zu spät eigene Wünsche und Träume zu realisieren.

Liebe Frau Wölk, wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg!


Mehr zu Ilona Wölk finden Sie auf der wba-Seite: http://wba.or.at/absolventinnen-php und auf http://www.ilona-woelk.de/

Das Interview führte Petra Steiner

Für Interessierte: ein Buchtipp von Ilona Wölk:

Barbara Sher: “Wishcraft” – Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen – Edition Schwarzer.

 

Kommentieren

Die wba startet eine Interviewserie mit wba-Studierenden und wba-Absolvent/innen

12. September 2011

Die wba startet nun eine Serie, in der wba-Studierende und wba-Absolvent/innen vorgestellt werden. Mit den Interviews wird gezeigt, wie vielfältig Erwachsenenbildner/innen sind und wie sie arbeiten.  Auch wie die Zertifizierung an der wba erlebt wird, soll Thema sein. Den Start bildet Anfang September 2011 Herr Martin Vácha.

Kommentieren

SERIE wba-Studierende im INTERVIEW, diesmal MARTIN VÁCHA, Bakk.art. M.A.

6. September 2011

Martin Vácha, Bakk.art. M.A.

Herr Vácha, Sie sind ja sehr vielseitig, Sie sind Künstler/Sänger und damit ein bisschen was Besonderes unter den Erwachsenenbildner/innen. Wie sind Sie eigentlich zur Musik und zum Gesang gekommen? Und können Sie Ihren beruflichen Werdegang kurz umreißen.

Ich hatte das große Glück, dass mein Gymnasiallehrer mein Talent erkannt und mich überredet hat, eine Musikschwerpunktklasse zu besuchen. In meinem Elternhaus wurde zwar sehr viel musiziert, klassische Musik habe ich aber erst in der Mittelschule kennen und schätzen gelernt. Die Gitarre – mein erstes Instrument – hätte mich nie so fesseln können wie der Gesang! Schließlich verbindet nur die Gesangskunst Musik, Sprache und Darstellung – und schult das optimale Zusammenspiel von Geist, Emotion und Körper.

Auch Unterrichten hat etwas mit Darstellung, Stimme u.Ä. zu tun. Hat Ihnen Ihre Musikausbildung für das Unterrichten Vorteile gebracht und kann man daraus Tipps für andere Lehrende ableiten?

Sowohl das Bewusstsein für nonverbale Kommunikation als auch die jahrelange Schulung der Stimme helfen natürlich im Unterricht. Andererseits birgt das Sich-selbst-Produzieren, auf das man als Künstler programmiert wird, auch Gefahren. Als Künstler soll und muss ich im Mittelpunkt stehen, als Lehrer sollten die Lernbereiten, als Manager die Kunden und Mitarbeiter in den Fokus rücken.

Wie sieht denn so ein typischer Berufstag für Sie aus, was an Ihrer Arbeit mögen Sie gerne? Worüber ärgern Sie sich ab und zu?

Meistens unterrichte ich einige Stunden Gesang an der Uni, am Konservatorium oder privat. Die Zeit vor, zwischen und nach dem Unterricht ist für Besprechungen, Telefonate und Planungsarbeit im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit im Musikmanagement und in der Erwachsenenbildung reserviert. Neben Stimmbändern und Klavier sind Handy und Laptop unverzichtbare Instrumente in meinem beruflichen Alltag! Manchmal beneide ich Menschen mit 40-Stunden-Job, die sich immer nur auf ein Feld konzentrieren müssen. Aber tauschen? Niemals. Langeweile kenne ich nur vom Hörensagen…

Das heißt, Sie sehen Ihre selbstständige Tätigkeit als etwas, was immer spannend und aufregend bleibt. Gibt’s auch Schattenseiten und Stolpersteine, die man unbedingt bedenken muss, wenn man selbstständig arbeiten möchte?

Klar. Das Sprichwort lautet ja: „Selbständige arbeiten selbst – und das ständig.“ Mit Home- und Mobileoffice ist es schwer, die Grenze zwischen Privatem und Beruflichem zu ziehen. Ich habe mir beispielsweise angewöhnt, nur das Notwendigste am Wochenende zu erledigen und damit Freiräume zu schaffen.

Sie sind sowohl als Künstler, als auch als Manager und als Trainer tätig. Wie fühlt sich die Verbindung dieser so verschiedenen Tätigkeiten für Sie an, ist das nicht manchmal auch schwierig zu vereinbaren?

Ich mache mir einfach immer bewusst, welche Funktion ich in einem bestimmten Arbeitsfeld zu erfüllen habe – aber auch, welche Grenzen diese Funktion auferlegt. Ich kann auch singen ohne zu managen, unterrichten ohne zu singen, usw. Jedes Arbeitsfeld entspricht einer Seite meiner Persönlichkeit – ich möchte keines missen!

Das hört sich nach viel Konzentration und Aufmerksamkeit an, stimmt das? Haben Sie einen Trick, wie Sie das machen, oder gelingt es „einfach so“?

Natürlich ist Konzentration ein wichtiger Faktor. Aber Konzentration worauf? Ich würde sagen: Konzentration auf Aufgaben und Ziele. Wenn man weder sich selbst noch einzelne andere Leute allzu wichtig nimmt, sondern sich auf die Sache konzentriert, kann man auch mit kleinen Misserfolgen und Rückschritten leichter umgehen. Aufgaben und Ziele, die mit Herz und Verstand formuliert sind, befördern ja letztlich nicht nur das eigene Weiterkommen, sondern auch das Gemeinwohl.

Sie sind wba-zertifizierter und diplomierter Erwachsenenbildner mit Schwerpunkt Lehren/Gruppenleitung/Training. Haben Sie mit dem wba-Abschluss neue Perspektiven und neue Möglichkeiten gewonnen?

In meiner ersten pädagogischen Ausbildung – dem Studium der Instrumental-/Gesangspädagogik – habe ich die Hinwendung zum Lehrberuf eher als einen systematischen Erwerb jener Fachkompetenz kennengelernt, die dann an SchülerInnen weiterzugeben wäre. Das Studium an der wba hat mir eine viel umfassendere Sichtweise von Unterricht nähergebracht. (Stichwort: Ermöglichen statt erzeugen!) Das hat Schubkraft in mein didaktisches Wirken gebracht! Außerdem habe ich selbst wieder neuen Spaß am Lernen gefunden und gleich im Anschluss an das wba-Diplom ein Masterstudium in Kulturmanagement absolviert. Der formale Abschluss der wba hat sicher (auch) dazu beigetragen, dass ich mittlerweile an höchst renommierten Institutionen wie der Donau-Universität Krems als Vortragender im Bereich Musikmanagement tätig sein darf.

Sie sagen „neuen Spaß am Lernen“ … wie kommt der und kann man ihn als Erwachsenenbildner/in hervorrufen?

Das Geheimnis liegt für mich im Aufbau von Faszination und Interesse. Die besten Lerner sind jene, in denen Fragen brennen. Auf  G’scheit könnte man auch sagen: Intrinsische gewinnt immer gegen extrinsische Motivation! Ich war beispielsweise bestenfalls ein mittelmäßiger Schüler, weil damals oftmals Fragen beantwortet wurden, die ich nie gestellt habe. Es haben sich auch nur wenige Lehrer die Mühe gemacht, Interesse zu wecken bevor sie Informationen liefern. Ein Beispiel: Ich weiß bis heute nicht, wozu die Menschheit das Integral erfunden hat – und das ist eigentlich schade. Meine Studien- und Weiterbildungsakaktivitäten habe ich dann immer an meinen Fragen orientiert und war daher weit erfolgreicher.

Haben Sie ein Motto, das Ihnen im Alltag hilft und Sie weiter gebracht hat? Etwas, was Sie gerne weitergeben möchten?

Eigene Stärken erkennen, nutzen und weiterentwickeln statt Defizite aufspüren, beklagen und ausbügeln!

 Lieber Herrr Vácha, vielen Dank für diese Ausführungen! Die wba wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg!

 

Mehr zu Martin Vácha finden Sie auf der wba-Seite: http://wba.or.at/absolventen/absolventinnen.php

Martin Vácha leitet auch das von der wba akkreditierte KOMPAKTSEMINAR KULTUR- UND BILDUNGSMANAGEMENT  (November 2011).

Das Interview führte Petra Steiner

 

Kommentieren

Die LLL:2020 -Strategie Österreichs enthält viele wichtige Aspekte, die Professionalisierung des Personals in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in den “Grundsätzen/Prinzipien”

10. August 2011

Mitten im Sommer – erschien die Strategie zum lebensbegleitenden Lernen in Österreich, kurz LLL:2020

In den 10 Aktionslinien ersieht man eine wirklich umfassende Strategie, die sowohl eine breite Basisbildung, Work-Life-Balance, erhöhte Bildungsbeteiligungschancen, Bildung im Alter umfasst als auch Berufszugangschancen für Jugendliche u.v.m. beinhaltet. Unglaublich wertvoll auch, dass vier Ministerien beteiligt sind (Unterricht, Kunst und Kultur / Wissenschaft und Forschung / Arbeit, Soziales, Konsumentenschutz / Wirtschaft, Familie und Jugend).

Professionalisierung des Personals in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung kommt in den GRUNDSÄTZEN UND PRINZIPIEN vor, hier unter “Qualität und Nachhaltigkeit”, nicht in den 10 Aktionslinien.  Im Besonderen werden Lehrende in der Erwachsenenbildung erwähnt und die Berater/innen (bei der Leitlinie “Life Long Guidance”).

Petra Steiner

 

 

 

 

 

Kommentieren