13.-15.06.3016: „Peer Training“ in der Arbeiterkammer Wien

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Peer Training in der AK Wien

Alle Partner des Peer Review-Projekts verbrachten im Juni 2016 eine intensive Woche in Wien. Vom 13.-15.06.2016 fand ein Peer Training in der Arbeiterkammer statt. Projektpartnerin und Österreich-Koordinatorin Maria Gutknecht-Gmeiner leitete diesen dreitägigen Workshop und konnte am Ende knapp 20 neu ausgebildete Peers beglückwünschen. Von der wba waren Gudrun Breyer und Giselheid Wagner dabei und ließen sich als Peer ausbilden.

Inhalte des 3-tägigen Seminars waren u.a.:

  • Vorstellen von Peer Review als externer, formativer Evaluationsmethode
  • Rollen und Aufgaben von Peers
  • Planung und Durchführung eines Peer Review
  • Vorstellen der europäischen Qualitätsbereiche für Peer Review
  • Qualitative Methoden für die Durchführung eines Peer Review (z.B. Interviews, Beobachtungen)
  • Datenanalyse, Interpretation und Assessment
  • Feedback und „Final report“
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Maria Gutknecht-Gmeiner (European Peer Review Association)

Ein „Peer“ im Rahmen eines Peer Review ist eine Person, die eine Einrichtung (in unserem Falle eine Validierungseinrichtung) besucht und nach einem im „Peer Review-Handbuch“ festgelegten Schema die Qualität der Validierungsprozesse und der Einrichtung als Ganzes unter die Lupe nimmt. Wichtig ist, dass es hier um einen Besuch auf Augenhöhe geht und um das Lernen voneinander. Die Einrichtung, die ein Peer Review durchlaufen möchte, lädt selbst gewählte Peers (aus Einrichtungen, die in einem ähnlichen Bereich arbeiten) ein und erstellt als Grundlage für den Besuch der Peers einen „Self Report“. Darin wird die Einrichtung vorgestellt und werden konkrete Fragen zu zwei selbst gewählten Qualitätsbereichen an die Peers gestellt. Der Besuch selber dauert dann 2-3 Tage und folgt einem penibel festgelegten Zeitplan: Es finden Interviews mit Mitarbeiter/innen und Leitung sowie Kandidat/innen und Absolvent/innen statt, ebenso mit Stakeholdern. Möglich sind auch Beobachtungen oder Gruppengespräche. Aus all dem machen sich die Peers ein Bild, das dann in einem „Peer Report“ verschriftlicht wird und der Einrichtung helfen soll, ihre Qualität zu reflektieren und zu verbessern.

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