Archive for the ‘Allgemein’ Category

Interview mit dem Erwachsenenbildungsforscher und vormaligen Direktor des Deutschen Institutes für Erwachsenenbildung (DIE) Prof.Dr.Dr.h.c. Ekkehard Nuissl von Rein

Mittwoch, Oktober 25th, 2017

Prof.Dr.Dr.h.c. Ekkehard Nuissl von Rein

 

Validierung, Professionalisierung und weitere bedeutende Trends im (Erwachsenen-)Bildungsgeschehen

–> Hier gehts zum Interview als AMS Fokus info


 

 

 

 

 

Im Zertifizierungsdschungel. Was unterscheidet eine wba-Zertifizierung von anderen Zertifizierungsangeboten im Erwachsenenbildungsbereich?

Donnerstag, Mai 11th, 2017

von: Giselheid Wagner│wba

Immer wieder werden wba-Mitarbeiterinnen von Interessent/innen gefragt, was denn nun den Unterschied einer wba-Zertifizierung im Vergleich zu anderen Zertifizierungen im Erwachsenenbildungsbereich ausmache. In der Tat tut sich hier ein wahrer Dschungel auf: Quality Austria, SystemCert, TÜV, wba – wer soll sich hier eigentlich noch auskennen? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und analysieren Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Internationale ISO-Norm versus wba-Zertifikat für die österreichische EB mit europäischer Strahlkraft

Neben der wba-Zertifizierung zur Erwachsenenbildner/in gibt es ein weiteres Personenzertifikat, das viele Menschen anspricht, die im Trainingsbereich arbeiten: Das Fachtrainerzertifikat nach ISO 17024. In Österreich gibt es mehrere große Firmen, die das anbieten dürfen und dafür auch eine Akkreditierung durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft haben, somit also eine staatliche Anerkennung: z.B. Quality Austria, SystemCert, Wirtschaftskammer Österreich, TÜV. (Hier ein Link zu allen Anbietern: https://www.bmwfw.gv.at/TechnikUndVermessung/Akkreditierung/Seiten/AkkreditiertePIZ-Stellen.aspx). Viele dieser Anbieter arbeiten rein privatwirtschaftlich.

Das ist bereits der erste große Unterschied zur wba: Die wba ist nicht gewinnorientiert, hat dafür aber eine breite Trägerschaft, da sie von den gemeinnützigen Erwachsenenbildungseinrichtungen, die in der Konferenz der Österreichischen Erwachsenenbildung (KEBÖ) zusammen geschlossen sind, sowie vom Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) entwickelt wurde und weiterhin getragen und unterstützt wird. Dazu gehören auch große Player wie das Berufsförderungsinstitut, der Verband Österreichischer Volkshochschulen oder etwa das Wirtschaftsförderungsinstitut. Die wba ist also ein speziell auf die österreichische Erwachsenenbildungslandschaft zugeschnittenes Produkt, während die ISO-Zertifizierungen internationale (weltweite) Gültigkeit haben und nationale Besonderheiten weniger berücksichtigen.

Freilich orientiert sich aber auch die wba an internationalen Entwicklungen: Mit dem lernergebnisorientierten Qualifikationsprofil, dem Anforderungsstandard, ist die wba schon gerüstet für den Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR), der in allen EU-Mitgliedsstaaten implementiert wird und Bildungsabschlüsse transparenter und vergleichbar machen soll. Mit ihrem Anerkennungssystem, das international mit dem Begriff „Validierung“ bezeichnet wird, gilt sie als Good-Practice-Modell weit über Österreichs Grenzen hinaus.

ISO-Zielgruppe Trainer/innen vs. wba-Zielgruppe Erwachsenenbildner/in

Das wba-Zertifikat hat eine bewusst breite Zielgruppe: Alle Erwachsenenbildner/innen, ob sie nun im Training, in der Beratung oder im Bildungsmanagement tätig sind, werden angesprochen und sollen sich auch bewusst als Community verstehen. Das Fachtrainer/innenzertifikat hingegen spricht dezidiert nur Trainer/innen an. Das hat Folgen für die geforderten Inhalte: Während für das wba-Zertifikat Kompetenzen aus allen Tätigkeitsbereichen der Erwachsenenbildung und vor allem auch pädagogische Grundkenntnisse sowie soziale und personale Kompetenzen verlangt werden, müssen für das Fachtrainer/innenzertifikat in erster Linie didaktisch-methodische Skills nachgewiesen werden. Anspruchsvoller ist im Vergleich sicherlich die wba: Für das wba-Zertifikat müssen Aus- und Weiterbildungen im Ausmaß von mind. 21 ECTS nachgewiesen werden.[1] Für das Fachtrainer/innenzertifikat wird eine Trainer/innenausbildung im Ausmaß von mind. 80 UE verlangt. Das heißt, dass das wba-Zertifikat sowohl vom geforderten Umfang als auch von der inhaltlichen Breite der geforderten Kompetenzen her umfassender ist.

Geforderte Kompetenzen wba
(21 ECTS-wba)
Geforderte Kompetenzen Fachtrainer/in (80 UE)
Pädagogische und bildungstheoretische Grundkompetenzen Prägnante Aufbereitung und Vermittlung von Inhalten
Grundlagen der Didaktik Kurs- und Seminarplanung
Grundlagen der Beratung Kurs- und Seminargestaltung
Grundlagen des Bildungsmanagements Persönliche Stärken und Methodenvielfalt
Grundlagen Bibliothekswesen und Informationsmanagement Präsentationstraining und Medieneinsatz
Soziale Kompetenz
Personale Kompetenz
Wahlteile

Die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen ist bei der wba möglich – das geht beim Fachtrainer/innenzertifikat nicht. Allerdings kann dort langjährige Praxis anstelle der Weiterbildung akzeptiert werden, was natürlich in eine ähnliche Richtung weist.

Unterschiedliches Prüfungssetting

Beide Verfahren haben eine Prüfung – bei der wba heißt diese Zertifizierungswerkstatt und findet als Assessment in einem Kleingruppensetting statt, bei der Fachtrainer/innenprüfung gibt es eine Einzelprüfung. Während die Prüfung bei der wba drei Tage dauert und im Gruppensetting sowohl die Kompetenzen im gewählten Tätigkeitsbereich (also wahlweise Training, Beratung, Bildungsmanagement oder Bibliothekswesen) sowie soziale und personale Kompetenzen beurteilt werden, gibt es bei ISO eine eintägige Prüfung. Bei beiden Verfahren geht es darum, eine Live-Sequenz aus der alltäglichen Praxis vorzuführen, zu der im Vorfeld ein schriftliches Konzept erstellt werden muss. Bei der wba geht das Assessment allerdings über diese Sequenz hinaus, weil zusätzlich weitere Aufgaben zu bewältigen sind.

Bei beiden Verfahren gibt es einen Multiple-Choice-Test mit 20 Fragen – bei der wba sind diese zu erwachsenenpädagogischen Fragestellungen, beim Fachtrainer/innenzertifikat eher zu didaktisch-methodischen Themen.

Gemeinsam ist beiden Verfahren, dass es eine klare Trennung zwischen Beurteiler/innen bzw. Prüfer/innen und Berater/innen (bei der wba) bzw. Vortragenden (beim ISO-Zertifikat) gibt. Auf diese Weise soll größtmögliche Objektivität bei der Bewertung gewährleistet und möglichen Interessenskonflikten durch die Beziehungen zwischen Prüfling und Berater/in bzw. Trainer/in vorgebeugt werden.

Die Frage der Gültigkeit des Zertifikats ist wiederum sehr unterschiedlich geregelt: Während das wba-Zertifikat unbegrenzt gültig ist und auch keine verpflichtenden Weiterbildungen gefordert werden, ist bei der/dem Fachtrainer/in eine Rezertifizierung nach 3 Jahren Pflicht.

Und was bringt’s am Arbeitsmarkt?

Die wichtigste Frage für die meisten wird nun sein, was denn mehr bringt – ein ISO-Fachtrainer/innenzertifikat oder ein wba-Zertifikat? Dazu ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass der Erwachsenenbildungsbereich in Österreich nicht einheitlich geregelt ist. Der Begriff „Trainer/in“ oder „Kursleiter/in“ ist kein geschützter Begriff und letztlich kann sich jede/r, der/die einer unterrichtenden Tätigkeit nachgeht, so nennen – unabhängig davon, welche Ausbildung er oder sie hat. Das bedeutet aber auch, dass Arbeitgeber/innen selber festlegen, welche Anforderungen sie an ihr Personal stellen.

Im AMS-Bereich ist das Fachtrainer/innenzertifikat eine häufig genutzte Qualifikation, allerdings ist hier eine Trainer/innenausbildung im Normalfall ausreichend. Einige Trainer/innenausbildungen bieten aber als zusätzlichen Anreiz, die ISO-Prüfung am Ende auch noch zu erlangen.

Das wba-Zertifikat wird im AMS-Bereich auch als eine mögliche Qualifikation gesehen; es stellt z.B. beim AMS Wien zusammen mit langjähriger Praxiserfahrung eine Möglichkeit dar, zum/zur 10-Punkte-Trainer/in zu werden. Im Kontext der gemeinnützigen Erwachsenenbildungseinrichtungen, die in der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) zusammen geschlossen sind, ist die wba breit anerkannt und wird teilweise auch dezidiert von Arbeitergeber/innen als Qualifikation gewünscht.

Für Einrichtungen der Erwachsenenbildung, die Ö-Cert erlangen wollen, kann das wba-Zertifikat eine praktische und vergleichsweise einfache und günstige Möglichkeit sein, die pädagogische Eignung des Personals nachzuweisen.

Letztlich wird es also eine persönliche und von praktischen Erwägungen geleitete Entscheidung sein, ob man sich für die eine oder andere Zertifizierungsmöglichkeit entscheidet. Aus unserer Sicht bleibt zu sagen: Das wba-Zertifikat ist ein aus dem Herzen der Erwachsenenbildung Österreichs und für die Berufspraxis entwickeltes Anerkennungsverfahren, das praxis- und berufsbegleitend bereits anderweitig erworbene Kompetenzen und Qualifikationen anerkennt – und zwar nicht nur aus formalen Bildungszusammenhängen, sondern auch non-formal und informell erworbene Kompetenzen. Es ist modular aufgebaut und zeitlich flexibel gestaltbar.

Fotonachweis: CC0 Public Domain by Pixabay

Mehr Informationen:

https://wba.or.at/

http://www.qualityaustria.com/index.php?id=799

http://www.systemcert.at/

https://www.tuv.at/loesungen/life-training-certification/personenzertifizierung/

https://www.bmwfw.gv.at/TechnikUndVermessung/Akkreditierung/Seiten/AkkreditiertePIZ-Stellen.aspx

[1] 1 ECTS-wba entspricht 25 Stunden Arbeitsaufwand. Gesamt hat ein wba-Zertifikat 60 ECTS-wba.

Wie man Social Media, Blended-Learning & Co als Erwachsenenbildnerin verwendet: Kostenlose Weiterbildung ab März 2017

Mittwoch, Februar 8th, 2017

Am 6.3.2017 startet ein offener und für Erwachsenenbildner/innen kostenloser Online-Kurs

 

Er dauert 6 Wochen und vermittelt Grundlagen und Werkzeuge für die digitale Erwachsenenbildung.

Konkret geht es um einfache, praktische und alltagstaugliche Tools für den Einsatz digitaler Medien in der Erwachsenenbildung. Der Kurs richtet sich an Lehrende, Trainer/innen, Bildungsmanager/innen und Berater/innen.

 

 

 

 

Inhalte

In den Modulen werden folgende Themen behandelt:

  1. Einführung und das Lernen mit MOOC (Massive Open Online Course)
  2. IKT-Tools rund um ein Bildungsangebot
  3. Social Media in der Erwachsenenbildung
  4. Blended Learning und E-Learning in der Erwachsenenbildung
  5. Offene Bildungsressourcen für die Erwachsenenbildung
  6. Bildung- und Lernberatung online

Ablauf

Der Online-Kurs besteht aus 6 Modulen. Ab 6.3.2017 wird jeden Montag ein neues Modul freigeschalten. Die Themen müssen nicht am Tag der Freischaltung bearbeitet werden. Wer am Tag der Freischaltung keine Zeit hat, kann das Modul jederzeit besuchen.

Bei jedem Modul wird Begleitmaterial wie zum Beispiel Links und Lektürehinweise zur Verfügung gestellt.

Um auch einen persönlichen Austausch mit anderen Interessierten zu ermöglichen, gibt es ergänzend zum Selbststudium Foren, Online-Meetings (Webinare) und Begleitgruppen.

Der Aufwand pro Modul beträgt ca. 3 Stunden.

Jedes Modul kann mit einem Quiz beendet werden. Bei erfolgreicher Durchführung aller 6 Quiz wird eine Kursbestätigung über den gesamten Online-Kurs ausgestellt.

Anerkennung bei der wba

  1. Bei Vorlage der Kursbestätigung wird bei der wba 1 ECTS (wba) im Kompetenzbereich „Informationsmanagement“ anerkannt.
  1. Die ARGE Bildungshäuser Österreich bietet eine Begleitgruppe zum EB-Mooc an. Die Teilnahme an dieser Lerngruppe wird bei der wba mit 0,5 ECTS (wba) im Kompetenzbereich „Informationsmanagement“ anerkannt. Worum geht es in dieser Lerngruppe? Nach dem Onlinekurs können sich Absolvent/innen des EB-Mooc in dieser offenen Lerngruppe treffen, um Gelerntes zu verfestigen und Erfahrung auszutauschen. Hier finden Sie Details zur Lerngruppe.

Gaby Filzmoser, Bundesgeschäftsführerin der ARGE Bildungshäuser Österreich dazu: „Der EB-Mooc ist eine gute Gelegenheit sich erste Eindrücke zu verschaffen, was es bedeutet digitale Medien in der Erwachsenenbildung einzusetzen. Das Schöne an diesem Onlinekurs ist, dass wir im Lernprozess nicht alleine gelassen werden, auch wenn wir selbstorganisiert, zeit- und ortsunabhängig lernen können.“

 

Foto und Fotocredit: Gaby Filzmoser

 

 

 

 

 

 

Ausführlichere Hinweise zum EB-Mooc bekommen Sie hier: http://erwachsenenbildung.at/ebmooc/

Beitrag: Karin Reisinger, 8.2.2017

Peer Review, Verfahren zur Qualitätssicherung von Validierungseinrichtungen

Mittwoch, April 13th, 2016

„Transnational Peer Review in Validation of non-formal and informal learning (VNFIL) Extended 2016-2018“ – so lautet der auf den ersten Blick etwas sperrige Titel eines Erasmus+-Projekts, in dem die wba Partner ist.

Was ist Peer Review? Peer_Review_VNFIL_Ext_189KB

Peer Review meint die externe Evaluierung durch sogenannte Peers. Die Methode stammt ursprünglich aus dem universitären Bereich, wo sie gang und gäbe bei der Begutachtung von wissenschaftlichen Arbeiten ist. Nun soll sie auch für den Bereich der Erwachsenenbildung, speziell für Einrichtungen, die sich mit der Validierung (= Anerkennung) von Kompetenzen beschäftigen, erprobt werden.

Die Peers, also die „Evaluator/innen“, kommen aus anderen Anerkennungsstellen, die die spezifischen Tätigkeiten und Abläufe aus eigener Erfahrung kennen und somit der zu evaluierenden Einrichtung auf Augenhöhe begegnen (bottom up). Peer Review kann auf anderen bereits existierenden Qualitätssystemen (wie z.B. ISO, LQW) aufbauen, ist entwicklungsorientiert und soll Anerkennungseinrichtungen dabei unterstützen, ihre Qualität zu verbessern. Dabei ist es ein durchaus formalisiertes Verfahren (die Abläufe sind in einem Handbuch minutiös beschrieben), das auf einem „Qualitätsrahmen“ basiert, der wichtige Qualitätsbereiche vorgibt, die dann im Detail besprochen werden. Peer Review fördert die Vernetzung von Anerkennungseinrichtungen untereinander – sowohl die Peers als auch die Anerkennungsstellen selber lernen aus einem Peer Review-Prozess.

Was ist das Ziel des Projekts?

Ziel dieses Projekts ist es, transnationale Peer Reviews zwischen den Partnereinrichtungen durchzuführen und in Folge das bereits bestehende Handbuch weiter zu entwickeln. Außerdem soll versucht werden, nationale Stakeholder zu gewinnen und Peer Review national und europaweit als Qualitätssicherungsinstrument in Anerkennungseinrichtungen zu implementieren.

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Treffen der österreichischen Stakeholder in der wba (15.03.2016), Foto: wba

Hintergrund: Was ist Validierung?

Im internationalen Kontext ist von Validierung die Rede, wenn es um Kompetenzanerkennung geht. Wie können Kompetenzen, die auf non-formale oder informelle Weise, also außerhalb der „klassischen“ Bildungswege erworben wurden, sichtbar gemacht werden? Dieses Thema gewinnt bildungspolitisch immer mehr an Bedeutung. Ziel ist natürlich immer auch, Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren oder sie auf dem Arbeitsmarkt zu halten. Aber es geht auch darum, Kompetenzen sichtbar zu machen und Individuen zu stärken.

Unterschieden wird grundsätzlich zwischen formativen Verfahren, die stärker den Entwicklungsaspekt im Fokus haben und denen es um die Sichtbarmachung von Kompetenzen geht. Die summativen Verfahren sind im Gegensatz dazu abschlussorientiert, d.h. sie machen Kompetenzen ebenfalls sichtbar, verfolgen damit aber den Zweck, diese an einem Standard (z.B. einem Curriculum oder Anforderungsplan) zu messen, zu überprüfen und mit einem „Zertifikat“ zum Abschluss zu bringen.

Die wba verfolgt mit ihrem Anerkennungsverfahren ein summatives Ziel d.h. die einreichenden Personen lassen ihre bisher erworbenen Kompetenzen am wba-Standard, dem Qualifikationsprofil, messen und überprüfen und erwerben am Ende ein breit anerkanntes Zertifikat bzw. Diplom.

Die EU hat die Partnerländer aufgefordert, bis 2018 jeweils nationale Validierungsstrategien vorzulegen. Österreich hat dazu bislang ein Konsultationsdokument verfasst, in dem wichtige nationale Positionen zum Thema Validierung zusammen gefasst sind. Peer Review könnte hier eine Rolle spielen und als Qualitätssicherungsinstrument Eingang finden.

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Kick-Off-Meeting in Arnhem (NL), 11./12.01.2016 Foto: wba

Wer sind die Projektpartner?

Die 15 Projektpartner stammen aus 7 EU-Ländern (Niederlande, Portugal, Österreich, Frankreich, Litauen, Slowakei, Belgien). Aus Österreich sind dabei:

  • European Peer Review Association, EPRA
  • Boku, Center of education / Unit of lifelong learning and continuing education
  • Verein Frauenarbeit Steyr
  • Arbeiterkammer Salzburg
  • Firmenausbildungsverbund OÖ, Projekt „Du kannst was!“
  • wba

Projektleiter ist Erik Kaemingk aus den Niederlanden, der sich schon als Leiter des niederländischen „Kenniscentrum“ zur Anerkennung non-formal und informell erworbener Kompetenzen einen Namen gemacht hat; für Österreich ist Maria Gutknecht-Gmeiner die Projektverantwortliche, die auch Leiterin der Europäischen Peer-Review-Vereinigung (EPRA) ist.

Was erhofft sich die wba vom Projekt?

Die wba wird im Verlauf des Projekts selber einen Peer Review-Prozess durchlaufen. Dies soll im Zeitraum zwischen Herbst 2016 und Sommer 2017 passieren. Die Abläufe sind in einem bereits bestehenden Handbuch niedergelegt. Zunächst ist es nötig, einen „Self evaluation report“ zu verfassen, anschließend findet ein 2-3-tägiges Peer Visit statt, zu dem ein international besetztes Peer-Team anreist. Dieses erstellt aufgrund der Beobachtungen wiederum einen Bericht mit Verbesserungsvorschlägen, die dann implementiert werden. Die wba erhofft sich dadurch wichtige Impulse für die eigene Qualitätsentwicklung.

Wie ist der weitere Verlauf des Projekts?

Nach dem Kick-Off-Meeting  am 11./12.01.2016 in Arnhem in den Niederlanden hat es ein nationales Treffen wichtiger österreichischer Stakeholder gegeben, das am 15.03.2016 in den Räumlichkeiten der wba stattfand. Anwesend waren Vertreter des BMBF, der Arbeiterkammer, des AMS und vieler anderer am Thema Interessierter.

Über weitere Meilensteine des Projekts soll an dieser Stelle in loser Folge zukünftig berichtet werden.

Zur wba: Die Weiterbildungsakademie Österreich (wba) ist eine Zertifizierungsstelle für Personen, die in der Erwachsenenbildung arbeiten, z.B. als Trainer/innen, Berater/innen, Bildungsmanager/innen oder Bibliothekar/innen. Sie bietet keine Kurse, Seminare oder Lehrgänge im Sinne einer Weiterbildung an, sondern ist eine Kompetenzanerkennungsstelle. Mit ihrem Zertifikat und Diplom bietet sie einen praxisorientierten Abschluss, der breit anerkannt ist.

Die Niederösterreichische Landes-Feuerwehrschule und die wba: Wie das wba-Qualifikationsprofil Weiterbildungseinrichtungen inspiriert

Donnerstag, Dezember 10th, 2015

Experten-Interview mit BR Markus Bauer, Schulleiterstellvertreter der Niederösterreichischen Landes-Feuerwehrschule

BR Bauer

 

 

Der stellvertretende Schulleiter der Niederösterreichischen Landes-Feuerwehrschule gibt Auskunft darüber, warum er Ausbildner zur wba-Zertifizierung anhält und wie der Kontakt mit der wba sich auf seine Einrichtung ausgewirkt hat.

 

Wie kamen Sie auf die wba?

Wir sind zertifiziert nach ISO 9001/2008 und wollten auch das Ö-Cert haben. Um die von Ö-Cert geforderte pädagogische Qualifikation nachzuweisen, habe ich mich bei der wba als Erwachsenenbildner zertifizieren lassen.

Wir freuen uns, dass mittlerweile viele Ihrer Ausbildner das wba-Zertifikat machen, warum haben Sie sie dazu angehalten?

Mittlerweile haben 5 von insgesamt 22 Ausbildnern der NÖ Landes-Feuerwehrschule ein wba-Zertifikat erworben. Um Ausbildner zu werden, muss man auf jeden Fall Fachwissen und eine Ausbildung im technischen Bereich vorweisen. Es gibt jedoch auch einen Feuerwehrtrainer-Ausbildungsplan, der solche Dinge wie Rhetorik und Didaktik umfasst. Diese Kompetenzen haben wir schon immer gefordert und durch Weiterbildungen bei Erwachsenenbildungseinrichtungen abgedeckt. Was die wba darüber hinaus bietet, ist ein umfassenderer Abschluss als Erwachsenenbildner, der für uns als Zusatzqualifikation sehr passend ist.

Was ist Ihnen bei den Inhalten der wba besonders gut und passend für die Ausbildung Ihrer Ausbildner erschienen?

Die wba bietet einige Kompetenzen, die wir vernachlässigt hatten bzw. noch nicht kannten. Der andragogische Blick auf das Lernen von Erwachsenen z.B. war für uns in dieser Form neu. Die wba-Zertifizierung hat aber auch einen wertvollen Aspekt von Allgemeinbildung, für mich war auch das Thema Umgang mit neuen Medien und Urheberrecht ein Gewinn.

Welche Effekte hat der intensive Kontakt mit der wba für Ihre Einrichtung?

Es gab einige direkte und indirekte Wirkungen, die noch immer anhalten: Wir haben uns anhand der wba-Anforderungen selbst neu einschätzen können und dabei ein Stück weit unsere Professionalität bestätigt bekommen und erkannt, dass wir viele Dinge bereits „richtig“ machen. Anregungen lassen wir in unsere laufenden Verbesserungsprozesse einfließen.

Was weiters wichtig ist, ist die ECTS-Vergabe, die den Ausbildnern Anerkennung gibt, aber auch den Partnern und Verantwortlichen die vorhandene Kompetenz zeigt.

Und last but not least haben wir unser eigenes Curriculum auch auf Basis der Erkenntnisse der Erwachsenenbildner-Zertifizierung adaptiert und umgeschrieben. Ein interessanter Nebenaspekt ist hier: Die österreichischen und sogar die bayerischen Feuerwehrschulen haben sich wiederum von uns inspirieren lassen und lassen jetzt den andragogischen Aspekt in ihren Ausbildungszentren stärker einfließen.

Ich bedanke mich im Namen der wba herzlich für das Gespräch und wünsche weiterhin viel Erfolg!

Das Gespräch führte Petra Steiner.

Link zur Niederösterreichischen Landes-Feuerwehrschule

wba-Webinar zu EPALEs „Der Blick über den Tellerrand – Internationalisierung und Öffnung der Erwachsenenbildung“

Montag, November 30th, 2015

Gemeinsam mit der Initiative Erwachsenenbildung stellte die wba in einem Webinar das wba-Zertifizierungsverfahren vor.
Das Webinar war das erste von drei Webinaren, die im Rahmen der EPALE Veranstaltungsreihe „Der Blick über den Tellerrand –  Internationalisierung und Öffnung der Erwachsenenbildung“ abgehalten werden.

Das Webinar stand unter dem Titel „Strategien zum Lebenslangen Lernen und der Professionalisierung der Erwachsenenbildung in Österreich“ und so wurden nicht nur die beiden Qualitätsinitiativen erläutert, sondern auch auf eine Verortung innerhalb der nationalen und internationalen bildungspolitischen Agenden Bezug genommen. Eingegangen wurde auch auf Validierungsverfahren an sich und auf Qualitätsfaktoren in der Kompetenzanerkennung.

Ein Rückblick auf den 18.11.2015 für alle, die es verpasst haben:
http://proj.adobeconnect.com/p1xjn614onj/

Die Veranstaltungsreihe läuft noch bis 14.12.2015: http://www.bildung.erasmusplus.at/index.php?id=7115

Visionen und Wege der Erwachsenenbildung – drei kleine aktuelle Beiträge

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Die Diskussion über die Wege der Erwachsenenbildung in der Zukunft werden hier mit drei Beiträgen, in Ausschnitten zitiert, versammelt:

1. Aus einem Interview mit Regina Barth im Magazin erwachsenenbildung.at:

Das Wichtigste wird sein, den Zugang zu den Bildungsangeboten, zu Bildung insgesamt zu verbreitern, einen demokratischen Zugang für alle zu ermöglichen. Die Gesellschaft verändert sich rasch und die Menschen müssen daher unterstützt werden teilzuhaben. Das heißt, sie müssen Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten haben, um sich für das passende Bildungsangebot entscheiden zu können. Der AES zeigt, dass mit zunehmendem Alter die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen rapide sinkt. Dem gegenüber zeigen uns die PIAAC-Ergebnisse, dass die Kompetenzen mit dem Alter abnehmen. Das heißt, es ist sehr wichtig, die unterschiedlichen Zielgruppen gleichermaßen zu erreichen.

Der zweite Schwerpunkt ist, Durchlässigkeit von der Basisbildung über den Zweiten Bildungsweg bis zu höherer Bildung zu schaffen. Durchlässigkeit und Zugang zu Weiterbildung für alle werden wir auch künftig fördern, ebenso wie die dafür notwendige Entwicklungsarbeit in diesem Bereich. Denn es ist immer wichtig, Neues zu entdecken, unterschiedliche Methoden auszuprobieren. Wenn man einmal einen Weg gefunden hat, an eine Zielgruppe, seien es Jugendliche, Frauen, MigrantInnen heranzukommen, heißt das noch nicht, dass das über Jahre hält. Es gibt ständige Veränderungen, daher müssen
immer wieder neue Zugänge für diese Zielgruppen ausprobiert, dann breiter umgesetzt und wieder
weiterentwickelt werden. Neue Lernsettings, neue Lernorte, unterschiedliche Methoden, bei denen
auch IKT eine große Rolle spielt, müssen ausprobiert werden. […]
Insgesamt ist auch Qualitätssicherung und Professionalisierung im gesamten Erwachsenenbildungsbereich notwendig. Diese müssen wir sicherstellen – und das werden wir auch weiterhin.
 Quelle: http://erwachsenenbildung.at/magazin/15-25/02_hackl_friesenbichler.pdf

2. Aus einem Interview mit Elke Gruber:

Stichwort Zukunftsfrage. Mit welchen Fragen wird sich die Szene der Erwachsenenbildung in Zukunft auseinandersetzen?

Das ist sehr komplex. Zum Beispiel die alternde Gesellschaft – zum ersten Mal in der Geschichte werden Menschen so alt und so gesund alt. Damit gibt sich unter anderem eine neue Zielgruppe. Auch Übergänge und Schnittstellen werfen interessante Fragen auf. Übergänge, die es immer stärker gibt: in der Arbeitswelt, zwischen Familie und Beruf, zwischen jung ins Berufsleben einsteigen und aussteigen. Und diese Schnittstellen auch noch mit unterschiedlichen Zielgruppen kombiniert, zum Beispiel, wenn ich jetzt Migrant oder Migrantin bin, wie steige ich ins Berufsleben oder überhaupt in die Gesellschaft in Österreich ein?

 Gleichzeitig sind auch die neuen sozialen Bewegungen eine interessante Frage, in den 1970ern als Gemeinwesenarbeit bekannt. Oder,  welche Formen des informellen Lernens sich entwickeln? Welche  Kombinationen wird es aus non-formalen und formalen Lernen geben? Welche Anerkennungen dafür gibt es? Welche neuen Strukturen und Lernformen bilden sich heraus? 

 Vor einigen Jahren noch hätte ich auf die Frage zu den zukünftigen Herausforderungen der Erwachsenenbildung ganz klar 10 Punkte anführen können, aber im Moment ist das schwierig zu definieren.

Die Erwachsenenbildung scheint sich so unmittelbar mit den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen wie kaum eine andere wissenschaftliche Disziplin.  Ist das der Grund für die Ungewissheit in ihrer Entwicklung?

Ja, und gleichzeitig müssen wir aufpassen, dass bei all dem Ausfransen und Mäandern  so etwas wie ein Kern bleibt. Ich sage immer gerne, das ganze Feld ist amöbenartig. Trotzdem muss man aufpassen, dass es nach wie vor  institutionelle Strukturen  geben muss . Ich denke da an Bildungshäuser, Volkshochschulen, berufliche Weiterbildungseinrichtungen oder auch Vereine, die eine längere Lebensdauer haben. Die öffentliche Förderung ist ganz wichtig. Damit wird die Sicherheit aufrechterhalten, die notwendig ist, damit Menschen noch Visionen entwickeln können und die Erwachsenenbildung nicht im luftleeren Raum dahinmäandert.

Quelle: https://ec.europa.eu/epale/de/content/damit-erwachsenenbildung-nicht-im-luftleeren-raum-maeandert.

3. Aus dem österreichischen Konsultationspapier zu Validierung nicht-formalen und informellen Lernens

Im Konsultationspapier ist die Vision angedacht, auch abseits von Kursen und (Schul)Abschlüssen erworbene Kompetenzen in niederschwelligen Verfahren für alle leichter sichtbar zu machen. Dies im Rahmen von formativen und summativen Verfahren der Kompetenzvalidierung und auch abgestimmt auf die Stufen des Nationalen Qualifikationsrahmens.

Quelle: https://ec.europa.eu/epale/sites/epale/files/konsultationspapier_beilage_.pdf

„Bildung: Unverzichtbar oder obsolet?“ Diplomarbeit bei der wba als Buch erschienen, Kurzinterview mit Frau Kremsner

Freitag, Juni 19th, 2015

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Frau Ekaterina Kremsner hat mit Dezember 2014 das wba-Diplom im Schwerpunkt Lehren/Gruppenleitung/Training erhalten. Die Diplomarbeit schrieb sie zum Thema Bildung. Wir freuen uns, dass die Arbeit nun als Buch veröffentlicht ist!

 

Liebe Frau Kremsner

Wie sind Sie denn auf dieses Thema gekommen?  Haben Sie persönlich bildungswissenschaftliche Hintergründe oder hat Sie auch etwa an den bestehenden Theorien im positiven Sinne aufgeregt, was war der Anstoß?

Im Zuge meines Studiums (Bildungswissenschaft) habe ich natürlich einige Anregungen zum Thema Bildung bekommen. Parallel bin ich schon seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung tätig.

Es entstand für mich eine Diskrepanz zwischen dem was in den Volkshochschulen (VHS) auf unterschiedlichen Fortbildungen vermittelt wird und wie das Thema von „Theoretikern“ gesehen wird. Im Zuge meiner Selbstanalyse hatte ich einige Fragen an mich selbst gestellt. Diese Arbeit ist ein kleiner Auszug aus der gedanklichen Auseinandersetzung.

 

Und könnten Sie uns auch erzählen, was für Sie die wichtigste Erkenntnis oder der schönste Lernprozess war?
Das Schönste für mich persönlich ist, die theoretischen Hintergründe der unterschiedlichen Autoren in meine Unterrichtspraxis einfließen zu lassen und gleichzeitig meine praktischen Erfahrungen aus den Positionen von unterschiedlichen Theorien reflektieren zu können um meine „persönliche Theorie“ auszuarbeiten . Für mich persönlich war das Bildungsangebot von wba, aber auch von der VHS sehr bereichernd, da ich vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben gelernt habe, alles kritisch zu hinterfragen und von unterschiedlichen Positionen ein und dasselbe zu betrachten (das habe ich für meine Arbeit übernommen und unterschiedliche Sichtweisen aus Philosophie, Erziehungswissenschaft und Reformpädagogik verglichen).

Bildung: Unverzichtbar oder obsolet? Kurze Zusammenfassung der schriftlichen Arbeit:

Der aktuell geläufige Bildungsbegriff hat sehr wenig mit der klassischen Idee von Bildung gemeinsam. Der Begriff „Bildung“ beinhaltet mittlerweile auch Eigenschaften, die zweckentfremdet sind und politisch wie wirtschaftlich instrumentalisiert wurden. Der Begriff war auch in der Vergangenheit nicht vollständig erfassbar. Mittlerweile wird mit dem Begriff eine Unzahl von Ausbildung- und Wissensgegenständen in Verbindung gebracht, mit denen der Begriff an sich nichts zu tun hat. Diese Gegenstände entsprechen oft nicht den humanistischen Bildungsvorstellungen. Deswegen können sie weder der Bildung, noch der Halbbildung (Adorno) zugeordnet werden, sondern eher der Unbildung (Liessmann). Die Anzahl der unterschiedlichen Definitionen was unter Bildung zu verstehen ist, die unter anderem von der Wirtschaft und der Politik diktiert werden, führt dazu, dass man Bildung mit Qualitäten von Management, Emergenz, Selbstorganisation und anderen angelernten Wissen gleichsetzt, oder sogar gänzlich auf den Bildungsbegriff verzichtet. Aus diesem Grund kann man den Bildungsbegriff unter heutigen gesellschaftlichen Bedingungen dauerhaft nicht festlegen, aber auch nicht darauf verzichten.
Meine Reflexion führt mich zu dem Gedanken, dass Bildung nicht nur durch das definiert werden kann, was die Schule oder andere Bildungsanstalten tun – sie ist viel mehr: eine geistige Erfahrung und Verarbeitung von diversen Prozessen. Kompetenzen sind mit Bildung nicht gleichzusetzen, aber Kompetenzerwerb und Umgang mit erworbenen Fähigkeiten sind ein wichtiger Bestandteil der Bildung.

Kompetenzanerkennungsmodelle in der Jugendarbeit – Kritische Diskussionen

Donnerstag, Mai 7th, 2015

wba-Geschäftsstellenleiterin Karin Reisinger wurde zur Veranstaltung „Lernergebnisorientierung und Kompetenzmodelle in der Qualifikationsrahmendebatte“ eingeladen. Veranstalter waren Engagierte der Qualifikationsarbeit mit Jugendlichen („aufzaq“ und „Jugend in Aktion. Österreichische Agentur“). Was Karin berichtet, ist, dass die Stimmen bzgl. Zertifizierung äußert  kritisch sind. Fein war in diesem Zusammenhang, dass zufällig 2 wba-Absolventen anwesend waren, die Zeugenschaft über einen Zertifizierungsprozess ablegen konnten. Neben dem Ziel „Employability“, das zu Zertifizierungen dazu gehört, berichteten die beiden etwa, dass sie eine (neue) Identität als Erwachsenenbildner erworben haben, da im Rahmen einer Zertifizierung Persönlichkeitsentwicklung unumgänglich ist. Man muss sich einfach selbst mit seinen eigenen Nachweisen und Fähigkeiten auseinandersetzen. nicht zuletzt im intensiven Setting der „Zertifizierungswerkstatt“ wird Reflexion massiv gefördert und gefordert. So der Bericht von dieser 3-tägigen Veranstaltung zu diesem aktuellen Trend Kompetenzmodelle / Qualifikationsrahmen / Lernergebnisorientierung.

Eine Konklusio der wba: Es zählt nicht nur „das Verfahren“, sondern insbesondere die Weise, wie man es umsetzt.

E-Books für Erwachsenenbildner/innen am bifeb – eine Möglichkeit gratis zu lesen

Donnerstag, März 12th, 2015

Das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung bietet die Möglichkeit gratis E-Books zu lesen.

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So geht das Downloaden eines E-Books

  • Sie gehen auf die Website der bifeb)-Bibliothek: vbk.ac.at
  • Als eingetragene Leser/in der Bibliothek können Sie das E-Bookangebot kostenlos nutzen. Eine Anmeldung dafür ist online möglich. (Bitte auch Ihre E-Mail-Adresse angeben. Sie werden über die weiteren Schritte per Mail vom Bibliothekspersonal informiert.)
  • Alle vorhandenen E-Books (derzeit rund 1750 Stück) finden Sie mit einem Klick auf den Button „E-Ressourcen“.
  • Sie klicken auf „Volltext“ und dann auf „E-Book anfordern“. Wichtig ist, dass Sie das E-Book als Datei lokal speichern, nicht nur öffnen. Nur so können Sie die Datei transferieren und auf anderen Geräten lesen.
  • Einmalig müssen Sie vor dem ersten Download den kostenlosen eBookreader Adobe Digital Editions installieren.

 

Kontakt an der bifeb)-Bibliothek für Ausleihe und Fernleihe:

Anni Sarsteiner

Telefon: +43 (0)6137 / 66 21-362
E-Mail: anni.sarsteiner@bifeb.at

 

Viel Spaß beim Lesen!

Petra Steiner, wba