Archive for the ‘Petra Steiner’ Category

Diskussion zu den Workshops der Fachtagung über Professionalitätsentwicklung in der Erwachsenenbildung – wir freuen uns über Ihrer Beitrag!

Montag, Oktober 8th, 2012

Zum Thema Berufsbilder und Verberuflichung

Frau Krupitza moderierte den Workshop zu Verberuflichung und Berufsbilder mit Fr. Prof. Gruber. Sie schrieb über die Lage der Erwachsenenbildner/innen und die wba als Mittlerin:

„Die Diskussion über die eingebrachten Inhalte müssen wir irgendwann doch führen: Vor allem die Frage der weitergehenden Professionalisierung und durch Standards und Qualitätskriterien bedingten Auflagen, die auch viel Druck auf KursleiterInnen und Institute ausüben und der von Elke Gruber angesprochene „gap“ in den Honoraren der meist in prekären Verhältnissen lebenden KursleiterInnen, die das Unternehmensrisiko tragen, aber nicht am Erfolg beteiligt sind. Die WBA nimmt da sicher viel Druck raus, ist aber keine Garantie dafür, dass KursleiterInnen einen fixen Job oder Auftrag bekommen oder gar besser bezahlt werden. Auch wenn die Personen in der KEBÖ, die Institute leiten, diese Diskussion (unter dem Titel „ökonomisch nicht machbar“) ablehnen. Wenn es einen Beruf „ErwachsenenbildnerIn“ gibt, was Gruber in der zweiten These ja postuliert, dann wird alles in diese Richtung gehen und ich sehe die WBA in Zukunft als Mittlerin zwischen den Fronten.  Auf jeden Fall bin ich positiv eingestellt: Ich habe schon in verschiedenen internationalen Projekten mitgearbeitet und dort erfahren, dass wir in Österreich – dank der WBA – meilenweit voraus sind.“

Anmeldung zum Universitätslehrgang Bildungsmanagement bis 17. September! wba-Diplomierte profitieren von Preisreduktion

Montag, August 20th, 2012

Bildungsmanagement, MA

Universitätslehrgang 10/2012 – 6/2014

Der Universitätslehrgang Bildungsmanagement vermittelt Managementkompetenzen für effizientes und verantwortungsvolles Handeln im Bildungsbereich, berufsfeldspezifische ethisch – ökonomische und politische Anforderungen werden berücksichtigt.

Die Module finden abwechselnd an der Donau-Universität in Krems und am bifeb) statt.

Für wba-Diplomierte reduziert sich der Lehrgangsgebühr um ca. 2000 Euro.

Veranstalter
Department für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement/Donau-Universität Krems und bifeb)

Start: Oktober 2012

Information
www.donau-uni.ac.at/bildungsmanagement
Florian.Reisky@donau-uni.ac.at

Kurshinweis: 3 Tage wissenschaftliches Texten und Arbeiten am bifeb)

Montag, Mai 7th, 2012

Das Seminar „Von der ersten Idee zum fertigen Text“ ist mit 1,5 ECTS (wba) im Rahmen der wba akkreditiert.

Diese 1,5 ECTS (wba) können im wba-Zertifikat und im wba-Diplom anerkannt werden:

–> Soziale Kompetenz im Pflicht- und im Wahlteil
–> Wissenschaftsorientiertes Arbeiten (wba-Diplom) mit 1 ECTS (wba) im Pflichtteil und 0,5 ECTS (wba) im Wahlteil

Termin: von 29.5.-31.5.2012

Mehr Info: http://www.bifeb.at/index.php?id=434

 

Herzliche Einladung an alle Interessierten und wba-Studierenen hier Beiträge zu posten

Montag, April 30th, 2012

An dieser Stelle möchten wir wieder einmal herzlich einladen, Ihre Meinung zu aktueller Erwachsenenbildungsprofessionalisierung kund zu tun. Wir freuen uns über einen lebendigen Dialog innerhalb der Community der Erwachsenenbildner/innen!

Petra Steiner

SERIE wba-Kandidat/innen im INTERVIEW, diesmal JOSIPA EIS, Bildungsberaterin in Wien

Montag, April 23rd, 2012

Liebe Frau Eis, wie sind Sie zur Erwachsenenbildung gekommen? 

Josipa Eis

 

Ich habe immer gewusst, dass ich mit Menschen gerne arbeite. Dazu kommt meine Liebe zur Sprache allgemein, auch zur deutschen Sprache, welche nicht meine Muttersprache ist. Während meines Journalismusstudiums an der Donau-Universität Krems habe ich gemerkt, dass ich gerne zuhöre und recherchiere. Neben der Tätigkeit als freischaffende Journalistin (vorwiegend beim Radio) habe ich angefangen, in einem internationalen Jugendprojekt im ehemaligen Jugoslawien zu arbeiten. Dort war ich zunächst für die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes zuständig. Ich wollte meine Ausbildung und Erfahrung als Journalistin mit dem Bedürfnis, die etwas zukunftslos wirkenden Jugendlichen zu unterstützen, verbinden. So habe ich drei Jahre einen Zeitungsworkshop für Jugendliche geleitet. Diese Arbeit hat viel Aufmerksamkeit, Zuhören, subtiles Vorgehen, Einfühlungsvermögen verlangt, aber auch eine kritische Haltung meinerseits, Einschreiten bei Bedarf und das Vorzeigen von Konsequenz war notwendig.

Bevor ich mich für eine Ausbildung zur Bildungsberaterin entschieden habe, habe ich ein paar Jahre an einer internationalen Sprachschule unterrichtet. Zu dieser Zeit habe ich mehr mit Erwachsenen zu tun gehabt, welche eine schwierige Sprache, sei es für den Beruf oder für das Privatleben, erlernen möchten. Ich habe bemerkt, dass in fast allen Situationen ein richtiger Zugang wichtig ist. Dabei ist es egal ob es sich um  Erwachsene oder Jugendliche, Arbeiter oder Akademiker handelt. Das eigene Problem, bzw. das eigene Anliegen ist für jede und jeden wichtig und als solche muss man sie ernsthaft wahrnehmen.

Das Bedürfnis weiterhin pädagogisch zu arbeiten hat mich nicht losgelassen und ich habe zuerst ein Pädagogikstudium versucht. Nach einer Weile fand ich das Studium zu „trocken“ und entschied mich, nach einer Alternative zu suchen. Durch Zufall habe ich eine Werbung für die Ausbildung zur Bildungsberaterin am WIFI entdeckt und mich dort beworben. Es ist eine sehr intensive und vor allem eine praxisorientierte Ausbildung gewesen. Dazu kommt, dass wir als Gruppe sehr gut harmonierten und uns gut ausgetauscht haben. Nach fast sechs Jahren als Bildungs- und Berufsberaterin kann ich sagen, dass der Job noch immer eine Herausforderung ist. Ich finde es spannend, da ich vorher nie weiß, mit welchem Anliegen der Kunde zu mir kommt. Ich sehe dabei eine Chance für mich weiter zu lernen und immer wieder etwas Neues zu erfahren. Und der Zugang zum Ratsuchenden wird immer wieder im Vordergrund stehen, wie auch das Zuhören nie verlernt werden darf.

In welchen Bereichen sind Sie beruflich tätig?

Ich bin im Bereich der Bildungs- und Berufsberatung hauptsächlich für Erwachsene tätig. Manchmal, nach Bedarf, berate ich auch in meiner Muttersprache (Kroatisch). Sehr gerne berate ich auch auf Messen, in Parks, in Büchereien, in Vereinen – also dort wo man auf Menschen mit verschiedenen Hintergründen (Geschlecht, Ausbildung, Herkunft…) trifft.

Was ist Ihnen an Ihrer Tätigkeit besonders wichtig, welche Konzepte / Überlegungen und Erfahrungen tragen Sie in Ihrer Tätigkeit?

Ganz wichtig ist es, dass man den Menschen gegenüber wahrnimmt, mit all seinem Eigenschaften und sich Zeit nimmt für sein Anliegen. Gut zuhören, einfühlsam sein, aber auch kritisch sein und Professionalität zu zeigen sind nur die wichtigsten Voraussetzungen für eine zufriedenstellende Beratung. Weiteres sind Nachhaltigkeit, eigene Weiterbildung und Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen von großer Bedeutung.

Warum haben Sie die wba-Zertifizierung angestrebt und wie läuft sie bisher?

Im Oktober 2010 habe ich die wba-Zertifizierung am bifeb in Strobl absolviert. Ich bin stolz auf mich, da ich diese Zertifizierung in der Zeit der Mutterschaftskarenz gemacht habe (dazu habe ich noch zwei verschiedene Fortbildungen besucht). Also gelernt und vorbereitet habe ich mich, als mein Baby geschlafen hat. Wie viele ErwachsenenbilderInnen bin ich von der Möglichkeit begeistert, die bisher erworbenen Kompetenzen, Ausbildungen und Fähigkeiten sozusagen „unter einem Hut“ zusammenzubringen und so zu einem offiziellen Abschluss zu kommen.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Für mich ist es wichtig mich weiter zu bilden und so das Prinzip des Life-Long-Learning am eigenen Beispiel zu leben. Gerade in der Zeit meiner Mutterschaftskarenz möchte ich mich weiterentwickeln, so wird mein nächster Schritt der Erwerb des wba-Diploms sein.

Liebe Frau Eis, vielen Dank für Ihre Ausführungen!

 

April 2012,

das Interview führte Petra Steiner

 

Neue Förderung für Mitarbeiter/innen der ARGE BILDUNGSHÄUSER ÖSTERREICH

Donnerstag, April 19th, 2012

Die ARGE BHÖ fördert ab sofort die Zertifizierung/Diplomierung an der wba:

50% der Kosten für Standortbestimmung, Zertifizierungswerkstatt und Kolloquium können übernommen werden.

In Zukunft werden auch Seminare, die zur Erlangung des Zertifikats notwendig sind, gefördert.

Anträge sind zu stellen an die Finanzreferentin: Petra König, BH St. Hippolyt: pk.hiphaus@kirche.at

Veranstaltungstipps von wba-Kandidat/innen

Montag, März 26th, 2012

Hier können Sie Veranstaltungen, die Sie gut und empfehlenswert finden posten!

Vergünstigte Seminare am bifeb) für wba-Kandidat/innen und wba-Absolvent/innen

Montag, Februar 6th, 2012

Folgende bei der wba akkreditierte (vorbewertete) Seminare im Mai, Juni und Oktober 2012  sind vergünstigt  (€ 195,00 statt € 260,00):

•    IT-gestützte Moderation – Ergebnisorientiert moderieren, systematisch dokumentieren, 20 UE, Information: Daniela Schlick (Sekretariat), Tel.: 06137/6621 119, E-Mail: daniela.schlick@bifeb.at: http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=696
•    Medien-Training für ErwachsenenbildnerInnen – Öffentliche Auftritte, Interviews, Pressekonferenzen u.ä. souverän und professionell meistern, 22 UE, Information: Daniela Schlick (Sekretariat), Tel.: 06137/6621 119, E-Mail: daniela.schlick@bifeb.at » http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=697
•    Von der ersten Idee zum fertigen Text – Tipps und Tricks für das Verfassen von wissenschaftlichen Texten, 21 UE, Information: Daniela Schlick, Tel.: 06137/6621 -119, E-Mail: daniela.schlick@bifeb.at » http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=504

SERIE wba-Kandidat/innen im INTERVIEW, diesmal ILONA WÖLK, Trainerin in drei Ländern

Donnerstag, November 10th, 2011


Ilona Wölk

Ilona Wölk

Liebe Frau Wölk, Sie sind wba-diplomierte Erwachsenenbildnerin und leben in Deutschland, Sie haben Ausbildungen aus gleich drei Ländern: Österreich, Schweiz, Deutschland. Wie kam das?

Ich bin österreichische Staatsbürgerin und lebe seit 36 Jahren in Deutschland.  Als Grundausbildung absolvierte ich eine Höhere Handelsschule in Salzburg und habe zunächst am Flughafen Salzburg und im Tourismus als Reiseleiterin gearbeitet. Mit meinem Mann habe ich, nach der Geburt meiner Söhne, eine Bautechnikfirma gegründet, in der ich auch heute noch als Geschäftsführerin tätig bin .

Ich hatte vom Frauenseminar Bodensee (kurz FSB, Institut Julia Onken) in einem Buch von J. Onken gelesen und mich nach einem Orientierungsseminar bewusst für die Ausbildung  zurzertifizierten Kursleiterin  entschieden. Bis zum Eidgenössischen Fachausweis weiterzumachen (einem anerkannten Abschluss in der Schweizer Erwachsenenbildung, eingetragen am Bundesministerium für Bildung und Technologie in Bern/CH), diese Entscheidung ist der Freude am Lernen und den Unterrichtsmethoden am FSB geschuldet – und mich hatte der Ehrgeiz gepackt. Meine Suche nach Gleichstellung des Schweizer Abschlusses hat mich in Österreich und Deutschland recherchieren lassen, da ich vorhabe in allen 3 Ländern als Ausbilderin zu arbeiten. Auf die wba bin ich im Zuge dieser Recherchen im Internet gestoßen. Seitens der wba wurde mir angeboten, Module aus der Schweizer Ausbildung anzuerkennen, Ergänzungen durch den Besuch von Seminaren einzubringen und eine Diplomarbeit einzureichen. Ich wollte herausfinden, ob dies gelingen kann, neben meiner Tätigkeit als Geschäftsführerin.

Die Ausbildereignungsprüfung war – trotz der zertifizierten Abschlüsse in der Schweiz und in Österreich – ein Muss, um hier an öffentlichen Institutionen unterrichten zu dürfen. Eine Gleichstellung der Schweizer und der österr. Ausbildung konnte ich bis heute nicht erreichen. Handwerkskammern und Industrie-und Handelskammern haben eine Gleichstellung des Eidgenössischen Fachausweises abgelehnt und auf die Ausbilder -eignungsprüfung verwiesen.

Konnten Sie Unterschiede in den Kulturen der einzelnen Länder erkennen?

Am FSB in der Schweiz wurde sehr darauf geachtet, dass im Unterricht ausschließlich Hochdeutsch gesprochen wurde. Die Philosophie dieses Institutes hat mich gelehrt, welche Bedeutung wertschätzender Umgang mit den Teilnehmerinnen und den Dozentinnen im Unterricht hat, wie wichtig gute Methodik und Didaktik sind und dass Motivation ein wichtiges Kriterium, gerade in der Erwachsenenbildung, darstellt.

Auch seitens der Dozent/innen am bifeb) in Strobl, wo ich meinen wba-Lehrgang absolviert habe, war mein Eindruck bezüglich Motivation und Wertschätzung sehr positiv.

Der Ausbildereignungslehrgang am BTZ (Bildungs-und Technologiezentrum der Handwerkskammer) hat mich wiederum zu der Überzeugung gebracht, dass hier wertvolle Unterrichtszeit für angehende Lehrer/innen/Ausbilder/innen (diesen Lehrgang absolvieren u.a. angehende Handwerks-Jungmeister/innen als künftige Ausbilder/innen) nicht so genutzt wird, wie es möglich wäre, um Praxis und Theorie zu verbinden. Diese Erfahrung hat mich veranlasst, meine Diplomarbeit über Veränderungen in Methodik und Didaktik dieses Ausbildereignungs-Lehrganges zu schreiben.

Zusammenfassend ergibt dies kein schlüssiges  und aussagekräftiges Bild im Hinblick auf  Unterschiede in der Erwachsenenbildung zwischen den besagten Ländern, da es sich um unterschiedliche Ausbildungsinstitute mit unterschiedlicher Klientel und Zielsetzung handelt.  Vielmehr ist meine Darstellung ein persönlicher Eindruck.

Was ist Ihr Schwerpunkt als Erwachsenenbildnerin, welche Konzepte sind Ihnen wichtig geworden?

Ich unterrichte derzeit in den verschiedensten Bereichen der Erwachsenenbildung, erstelle Kurskonzepte im Rahmen von Projekten für Frauen-Arbeit-Bildung und gebe Kurse zu Themen wie Gruppendynamik, Zielorientierung, Kommunikation/Rhetorik, Assessment-Center, Selbstbewusstsein/Motivation, Teamoptimierung, Biografiearbeit und Bewerbungstraining.

Als freie Dozentin biete ich Kurse zu Biografiearbeit an und ich führe Teamschulungen, z.B. in Arztpraxen, durch, um die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Helferinnen zu optimieren. Ich bin auch zertifizierte Erfolgsteamtrainerin nach Barbara Sher und somit gehören auch  Erfolgsteam-Seminare zu meinem Angebot.

Wie sieht ein „Erfolgsteam-Seminar nach Barbara Sher“ aus?

Erfolgsteam-Seminare und -Workshops werden ganz unterschiedlich angeboten. Ein „klassisches“ Erfolgsteam-Seminar besteht aus acht 2 ½ -stündigen Treffen in einem Team von 6 – 8 Personen unter Leitung der Erfolgsteam-Trainer/in.  Nach gegenseitigem Kennen- lernen und Teambildung spüren die Teilnehmer/innen ihren Wünschen und Talenten nach. Aus diesen Wünschen und Fähigkeiten nun den eigentlichen Wesenskern herauszufinden und mit Hilfe des Teams Ziele mit Struktur und Zeitmanagement zu formen, folgt in den nachfolgenden Treffen. In einer abschließenden „Ideen-Party“ laden sich die Teilnehmer/innen Gäste ein, um ihre Ziele vorzustellen und dazu weitere Ideen, Informationen und Anregungen zur Umsetzung dieser Ziele zu bekommen. Ein letztes Treffen dient der Auswertung des Gäste-Feedbacks. Gern biete ich auf Anfrage auch Erfolgsteam-Seminare in Österreich an.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Da ich derzeit neben meiner Geschäftsführertätigkeit unterrichte, ist die Tätigkeit als Erwachsenenbildnerin noch auf Workshops und zeitlich begrenzte Lehrgänge reduziert. Für die Zukunft möchte ich gerne größere Projekte übernehmen, wie z.B. die Ausbildung der künftigen Ausbilder/innen an den Handwerkskammern im Rahmen von Meisterkursen- oder neue Kurse, die derzeit von den Handwerkskammern angeboten werden, z.B. eine „Samstagsschule für begabte Handwerker/innen“, um nur einige Beispiele zu nennen.

Grundsätzlich kann ich mir für meine Tätigkeit als Erwachsenenbildnerin viele Bereiche vorstellen – sowohl für Planung und Konzeptionierung von Unterricht als auch im Hinblick auf die Unterrichtstätigkeit selbst. Ich arbeite sehr gerne, dies hat mir die bisherige Tätigkeit gezeigt, mit jungen Menschen.

Die Vorliebe mit jungen Menschen zu arbeiten, hat sicherlich mit der Tatsache zu tun, dass ich das Gefühl habe, hier „aus dem Vollen schöpfen zu können“, dass junge Menschen noch „sehr viel Zeit“ haben, um ihre Ziele zu erreichen und dass sie meist noch nicht auf familiäre Verpflichtungen oder Kinderbetreuung Rücksicht nehmen müssen.

Ich begeistere gerne Menschen in ihren Zielsetzungen und motiviere sie, auch Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihren Zielen auszuhalten. Es bereitet mir Freude, den Spaß am Lernen aufzuzeigen. Ich suche gerne auch nach „alternativen“ Möglichkeiten um Ziele zu erreichen, die dank eines breiten Angebotes in der Erwachsenenbildung heute möglich sind. Ich motiviere meine Kursteilnehmer/innen auch abseits der „klassischen“ Ausbildungs-oder Berufsqualifikationen nach Möglichkeiten nach ihren Wunschzielen zu suchen.

Haben Sie so etwas wie ein Motto, das Ihnen im Alltag hilft und Sie weitergebracht hat? Etwas, das Sie gerne weitergeben möchten?

Ziele und Aufgaben, die ich gerne und mit Leidenschaft anstrebe und ausübe, lassen auch schwierige Hürden nehmen und es besteht kaum die Gefahr aufzugeben oder das Ziel aus den Augen zu verlieren. Ich hole mir zudem Hilfe und Unterstützung in Form von Motivation und Information wann immer ich sie brauche.

Und: Ziele zu verfolgen und Neues zu beginnen – dafür gibt es keine Altersbeschränkung und es ist nie zu spät eigene Wünsche und Träume zu realisieren.

Liebe Frau Wölk, wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg!

 

Mehr zu Ilona Wölk finden Sie auf der wba-Seite: https://wba.or.at/absolventinnen.php und auf http://www.ilona-woelk.de/

Das Interview führte Petra Steiner

Für Interessierte: ein Buchtipp von Ilona Wölk:

Barbara Sher: „Wishcraft“ – Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen – Edition Schwarzer.

 

Die wba startet eine Interviewserie mit wba-Kandidat/innen und wba-Absolvent/innen

Montag, September 12th, 2011

Die wba startet nun eine Serie, in der wba-Kandidat/innen und wba-Absolvent/innen vorgestellt werden. Mit den Interviews wird gezeigt, wie vielfältig Erwachsenenbildner/innen sind und wie sie arbeiten.  Auch wie die Zertifizierung an der wba erlebt wird, soll Thema sein. Den Start bildet Anfang September 2011 Herr Martin Vácha.