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Standortbestimmung fertig – jetzt gehts erst richtig los

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Der Akkreditierungsrat hat getagt und er hat 35 Abschlüsse behandelt und 35 neue Standortbestimmungen angeschaut. Darunter auch meine. 🙂  Einen Tag später war auch schon das Ergebnis in meiner mailbox. Im Anhang eine übersichtliche Zusammenfassung meiner nachgewiesenen und noch offenen Kompetenzen. Und siehe da,  ich kann mich jetzt schon seelisch auf die Zertifizierungswerkstatt vorbereiten. Denn, genau die fehlt mir jetzt noch, inklusive dem „gefürchteten“ Multiple-Choice-Tests zur Erwachsenenbildung und zum Bibliothekswesen.

Kompetenz in Bibliothekswesen
Ein Kollege hat mir erzählt, dass er statt dem Test für das Bibliothekswesen eine Schulung vom BVÖ (Büchereiverband Österreichs) besucht hat, die sehr informativ und interessant war.  Neben einem Vortrag des Geschäftsführers Gerald Leitner war auch eine Führung durch die Hauptbibliothek am Programm. Das Ganze kann, verständlicherweise, nur in  Wien stattfinden.  Das sind halt schon mindestens zwei Stunden Fahrtzeit (von Wels)  hin und dann auch wieder retour für mich. Der Zeitaufwand für den Multiple-Choice-Test ist dagegen ein „Lercherl“. Aber, was nimmt man nicht alles auf sich, wenn es irgendwo etwas interessantes zu lernen gibt. Oder? Ich überlege, ob ich mir diese Veranstaltung nicht doch gönne und mit einem netten Ausflug nach Wien verbinde. Der nächste Termin ist leider im Moment noch nicht feststellbar, zumindest nicht im Internet. Ich werde berichten.

Vorbereitung auf die Zertifizierungswerkstatt
Frau Steiner, meine Beraterin bei der wba, hat mich einen Tag, nachdem ich die Info über die Standortbestimmung erhalten habe angerufen, um mit mir die weitere Vorgangsweise durch zu sprechen. Sie hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Literatur, auf der die Prüfung basiert, im Downloadbereich auf der wba-Homepage zu finden ist. Diese wären: das Memorandum über Lebenslanges Lernen der EU, der „Reader“ mit einer Sammlung von wissenswerten Texten und das Buch von Werner Lenz über die Weiterbildung in Österreich. Jetzt wissen Sie, was in nächster Zeit auf meinem Nachtkästchen liegt. 😉
Übrigens, angemeldet habe ich mich schon vor einigen Wochen zur Zertifizierungswerkstatt, nachdem diese bekanntlich immer schnell voll sind. Ich habe mir  meinen Platz am 14. bis 16. Februar 2011 gesichert und mich auf die Warteliste im Herbst setzen lassen.

Noch ein Wort zur Standortbestimmung
Das Ergebnis der Standortbestimmung ist eine verschriftlichte Momentaufnahme meiner Kompetenzen. Allerdings nur in dem Ausmaß, in dem sie für die wba-Zertifizierung gefordert sind. Das heißt, meine Kompetenzen sind auch nur in diesem Ausmaß registriert. Ich meine, wenn ich eine Ausbildung als Lebens- und Sozialberaterin habe, dann sind in der Standortbestimmung trotzdem nur die geforderten 1,5 ECTS (wba) Beratungskompetenz vermerkt, obwohl ich natürlich über vielmehr Kompetenz, gemessen an ECTS, verfüge. Ist ja auch sinnvoll für die Sache. Warum ich trotzdem darüber philosophiere? Weil mir dieses Ergebnisblatt der Standortbestimmung so gut gefällt. Ich denke, es wäre super ein vollständiges Kompetenzprofil, genau über diese Kompetenzbereiche,vorweisen zu können. Ein Kompetenzprofil, welches ich zB einer Bewerbung beilegen könnte (Anmerkung an meinen Chef: Ich habe nicht vor zu kündigen!) oder als Nachweis meiner Kompetenzen, wenn ich als freie Trainerin den Markt bearbeite. Aber, dafür habe ich in Zukunft ja eh das wba-Zertifikat. – Es wäre trotzdem super!

„Ruhen“ ist nicht gleich „Nichts-Tun“

Mittwoch, Mai 26th, 2010

Ich hatte heute morgen  einen Anruf! 🙂 Petra Steiner hat sich als meine Betreuerin vorgestellt und mich aufgeklärt, wie es mit meiner Standortbestimmung weitergeht. Es ist also nicht so, wie noch vor einigen Wochen angenommen, dass bis zum nächsten Akkreditierungsrat (im Juni) alles ruht. Nein, ganz im Gegenteil, Petra Steiner hat mein Portfolio  schon einmal überflogen und mit mir besprochen, welche Nachweise ich vor dem Akkreditierungsrat noch einreichen könnte. Die Standortbestimmung sollte ja dann so komplett wie möglich sein und weitere Verzögerungen können im Vorfeld schon minimiert werden.

Zertifizierungswerkstätte
Petra Steiner hat mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass die beiden Zertifizierungswerkstätten im Herbst schon ausgebucht sind. (Soweit hab ich ja noch gar nicht nach vorne gedacht.) Ich sollte mich trotzdem auf die Warteliste setzten lassen, wenn mich die Unsicherheit das Drankommens nicht nervt. Auf jeden Fall sollte ich mich gleich für das Frühjahr anmelden, da sind im Moment noch Plätze frei.
In einzelnen Phasen geht der Prozess nun doch schnell voran. Gerade eben wusste ich noch gar nicht, wie mein Portfolio einzuschätzen ist und nun soll ich meinen Kalender zur Hand nehmen, und die Termine für die Werkstätte abchecken.

Gut, dann werd ich das gleich machen und ein paar Nachweise hab ich ja auch noch auszugraben.

Bitte warten!

Dienstag, April 20th, 2010

„Ja – der Akkreditierungsrat tagt noch diese Woche!“ freute ich mich, als ich ein automatisiertes mail von der wba erhalten habe, dass meine Unterlagen eingetroffen sind und diese zum nächstmöglichen Termin vorgelegt werden.  Ein weiteres mail informiert mich nun darüber, dass es sich doch nicht ausgeht. Der Andrang ist im Moment so groß, dass nicht alle Portfolios bearbeitet werden können. Gut für die wba – schlecht für mich, und alle anderen Kandidat/innen die ebenfalls warten müssen. „Ich bitte noch um etwas Geduld!“ schreibt die Kollegin von der wba. Gut – Geduld kann ich aufbringen – daran soll’s nun wirklich nicht scheitern, vor allem wenn ich schon so nett darum gebeten werde. Mitte Juni soll das nächste mal der Akkreditierungsrat zusammen kommen. Bis dahin werde ich mich nun gedulden.

Von Systemen und realen Personen
Nebenbei, fällt mir gerade auf, dass dies der erste persönliche Kontakt mit der wba ist. Immerhin bin ich ja schon fast ein Monat mit der Anmeldung und der Standortbestimmung beschäftigt und bisher habe ich nur mit dem Online-System kommuniziert und automatisierte unpersönliche mails erhalten. Es ist nun das erste mal, dass ich mit einer echten, realen Person zu tun habe, die auch einen Namen hat. „Freut mich sie kennen zu lernen, liebe Frau Gudrun Breyer 🙂 und danke für Ihr mail !“

60 neue Standortbestimmungen
Über die Facebookseite der wba  wurde ich gerade informiert, dass der Akkreditierungsrat heute 60 neue Standortbestimmungen durch arbeitet. Wow! Wenn ich mich an den Umfang meines Portfolios erinnere und das ganze mal 60, dann haben die Leute heute eine Menge Arbeit vor sich.