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Pilotphase des Projekts „Peer Review in Validation of non-formal and informal Learning Extended 2016-2018“

Mittwoch, März 1st, 2017

Im Rahmen der Pilotphase des Projekts „Peer Review in Validation of non-formal and informal Learning Extended 2016-2018“ ist vorgesehen, dass alle teilnehmenden Partnereinrichtungen auch selber einen Peer Review Prozess durchlaufen. Dabei ist das Besondere, dass es sich immer um eine international besetzte Peer-Gruppe handeln muss, d.h. jeweils vier Peers, die aus Partnereinrichtungen stammen, besuchen eine Validierungseinrichtung, wobei immer zwei Peers aus dem gleichen Land kommen wie die besuchte Einrichtung und zwei Peers international besetzt sind. Das erhöht natürlich auch die Herausforderungen: Die gemeinsame Sprache ist Englisch, der im Vorfeld zu verfassende Self Report muss von der Validierungseinrichtung auf Englisch vorgelegt werden, der 3-tägige Peer Visit sollte im Idealfall ebenfalls auf Englisch ablaufen. Die internationalen Peers bringen einen zusätzlichen Blick von außen, können Dinge entdecken, die denjenigen, die das System kennen, vielleicht gar nicht auffallen würden.

Bereits im Juni 2016 wurde bei einem Projektmeeting in Wien in der wba entschieden, welche Peergruppen welche Validierungseinrichtungen besuchen. So finden nun zwischen Herbst 2016 und Frühsommer 2017 insgesamt 11 Peer Visits statt. Jede teilnehmende Validierungseinrichtung durchläuft selber einen Peer Review-Prozess und entsendet auch selber mehrere Male Peers zu den anderen Einrichtungen.

Peer Visit in der wba: v.l.n.r. Marloes Smit (Libereaux, Niederlande), Giselheid Wagner (wba), Karin Reisinger (wba), Markus Kreuzhuber (bfi Salzburg), Michaela Freimüller (Verein Frauenarbeit Steyr), Eva Brázdilová (NUCZV, Slowakei)

Die wba gehörte zu den ersten, die ihren Peer Visit absolvierte (5.-7.12.2017). Vier Peers aus Österreich, den Niederlanden und der Slowakei waren drei Tage in der wba-Geschäftsstelle in Wien, führten Interviews mit Mitarbeiter/innen, Stakeholdern, Kandidat/innen und Absolvent/innen, um Antworten auf die im Self Report von der wba gestellten Fragen zu finden.

In weiterer Folge werden zwei Mitarbeiterinnen der wba, Giselheid Wagner und Gudrun Beyer, im Frühjahr 2017 als Peers zu anderen Partnereinrichtungen in Österreich und Portugal entsendet.