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Zertifizierungswerkstätte bestanden! *freu*

Sonntag, September 26th, 2010

Und ich kann euch sagen, es war eine absolut lehreiche, persönlichkeitsbildende und erkenntnisreiche Veranstaltung. Grundsätzlich ist es ja ein Assessment Center und die Überprüfung der Fähigkeiten der KandidatInnen steht im Vordergrund, dennoch konnte ich so viele Impulse und Gedanken mitnehmen, wie es bei einem Seminar oft kaum möglich ist. Es hat sich echt ausgezahlt mitzumachen, unabhängig davon, dass ich jetzt ein Zertifikat zur Erwachsenenbildnerin besitze.

Der Ablauf
Es sind anstrengende 3 Tage, das ist unbestreitbar. Sie sind ausgefüllt mit Präsentationen, Übungen, Rollenspiele, Reflexionen und Feedback, Feedback, Feedback, ah ja und Feedback. Es wird eine Zeit dauern, bis ich das Wort „Feedback“ wieder unbelastet hören kann.
Nach der Begrüßung in der Gesamtgruppe wurden wir in 4 Sechsergruppen aufgeteilt, die während der ganzen Werkstätte zusammen blieben. Wir starteten mit einer ausführlichen Vorstellrunde unter Einbeziehung der eigenen Bildungsbiographie. Den Großteil der Assessment-Zeit nahmen die vorbereiteten Praxisaufgaben der TeilnehmerInnen ein. Frau Steiner hat beim letzten Blog-Eintrag schon verraten, dass ich meine Präsentation zum Qualitätsmanagement der ARGE Bildungshäuser Österreich vorbereitet habe. Genauer gesagt zur AuditorInnen Ausbildung der Qualitätsbeauftragten in der ARGE BHÖ. Bei dieser Praxisarbeit sollen auch die anderen TeilnehmerInnen einbezogen werden, um die Fähigkeit der Interaktion unter Beweis zu stellen. Meine KollegInnen sahen sich der Herausforderung ausgesetzt, in die Rolle von LeiterInnen von Bildungshäusern zu schlüpfen und meine Präsentation zu diskutieren. Unglaublich, wie ähnlich diese Rollenspiele mit der Realität manchmal sind.
Am Freitagabend stand der vielgefürchtet Multiple-Choice-Test am Programm. An dieser Stelle kann ich alle zukünftigen AbsolventInnen beruhigen. Bei uns haben alle TeilnehmerInnen den Test bestanden und nach meiner Beobachtung hat niemand die vorgesehen 20 Minuten gebraucht, um den Test auszufüllen. Er ist also absolut schaffbar.
Der letzte Tag war geprägt durch Rollenspiele und durch Selbstreflexion und ich glaube mich erinnern zu können, dass auch das eine oder andere Feedback dabei war.

Die ErwachsenenbildnerInnen
Ich habe bei dieser Veranstaltung so viele neue ErwachsenenbildnerInnen kennen gelernt. Vielfältigste Persönlichkeiten, aus den verschiedensten Bereichen und Institutionen. Es ist ein wahrer Schatz den die Erwachsenenbildung in Österreich vorzuweisen hat. Ich bin zu tiefst beeindruckt von den Fähigkeiten und Qualitäten meiner KollegInnen. Ich freue mich wirklich sehr, euch kennen gelernt zu haben.

Die GruppenleiterInnen
Eine der ersten Fragen, mit deren Antwort sich jede/jeder TeilnehmerIn in der Werkstätte konfrontiert sieht, ist „Bei welcher/welchem GruppenleiterIn bin ich eingeteilt?“ Ich habe beobachtet, dass manch eine/einer der Antwort mit Zittern entgegen sah. Ich glaube auch beobachtet zu haben, dass dieses Zittern in den meisten Fällen unbegründet war. Ich jedenfalls, habe alle GruppenleiterInnen sehr wohlwollend und wertschätzend erlebt. Vielen Dank, an Anneliese Heilinger, Grete Dorner, Wilfried Hackl und besonders meinem Gruppenleiter Wolfgang Knopf, für Eure Bemühungen.

Kommentare erwünscht
Ist da draußen im worldwideweb jemand, der auch die Zertifizierungswerkstätte schon absolviert hat? Wie hast du die Tage empfunden? Waren es ähnliche Erlebnisse oder doch ganz andere? Das Kommentarfeld steht für dich offen!

Von 14 auf 0 in 2 Monaten

Montag, September 20th, 2010

Nur ganz kurz und nur zur Info: Als ich mich im Juni zur Zertifizierungswerkstätte angemeldet habe, war ich irgendwo auf Platz 14 auf der Warteliste für den September-Termin. Also, weit davon entfernt nur im Geringsten daran zu denken, dass ich da hinein kommen würde. Vor 3 Tagen überrascht mich Frau Steiner mit der Mitteilung, dass die Warteliste aufgegangen ist und ich hätte 7 Tage Zeit mich auf die Zertifizierungswerkstätte vorzubereiten – wenn ich will.  – Natürlich will ich! Nicht lange überlegen und  rein ins kalte Wasser.  Solche Herausforderungen haben mich immer schon gereizt. Ich gebe zu, etwas gestresst bin ich schon im Moment, ich hab noch einiges zu lesen und eine Präsentation soll ich noch vorbereiten.

Liebe LeserInnen, haltet mir die Daumen von 23. bis 25. Sept. 2010.

Es klingt nach Arbeit

Mittwoch, Juli 28th, 2010

Meine nette Beraterin bei der wba denkt an meine Zukunft! Sie denkt nämlich schon über die Zertifizierungswerkstatt hinaus und informiert mich über die Anforderungen zur Diplomierung die nach der Zertifizierungswerkstatt anstehen werden.
Aber nun von vorne: Frau Steiner hat mir eine Standortbestimmung für die Absolvierung des Diploms geschickt. Daraus geht hervor was dafür noch zu tun ist.
Die meisten Anforderungen konnten durch meine erste Einreichung (für die Zertifizierung) schon erfüllt werden. Das ist sehr beruhigend.

 

Personalentwicklungskompetenz
Neben den Rezensionen und der schriftlichen Arbeit in mindestens einem Fachbereich, zu denen ich weiter unten noch Stellung nehmen werde, fehlt mir Managementkompetenz in Personalentwicklung im Umfang von einem ECTS (wba). Schau – schau! Da bin ich aber doch etwas überrascht! Ich habe zwar kein Seminar zu diesem Thema besucht, aber als Leiterin eines Bildungshauses war ich auch für die Führung des dazugehörigen Personals zuständig. Das steht in meinem Dienstzeugnis bzw. meiner Stellenbeschreibung. Die Problematik der Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen kommt da frontal auf mich zu. Schau – schau! Gerade hier, wo ich es am wenigsten erwartet habe.
Meine liebe Frau Steiner weiß allerdings Rat: Erste Möglichkeit, ich besuche ein entsprechendes Seminar im Umfang von 1 ECTS (wba) (das sind ca. 3 Tage), dazu habe ich aber derzeit keine Lust, habe ich ihr mitgeteilt. Oder, zweite Möglichkeit, ich schreibe eine qualifizierte Selbstbeschreibung, welche Konzepte und Instrumente und in welchem Ausmaß ich angewendet und eingesetzt habe. Wenn ich das Ganze dann auch noch von meinem ehemaligen Dienstgeber bestätigen lasse, ist es doppelt optimal. – Das werde ich machen!

Die Wahl des Fachbereiches
Spätestens jetzt stellt sich die Frage, in welchem Fachbereich (Bildungsmanagement, Lehren/Training oder Beratung) ich mein Diplom erhalten möchte, denn davon hängt die Wahl der Rezensionen und die Themenwahl der schriftlichen Arbeit ab. Kompetenzen kann ich in allen drei Bereichen nachweisen. Frau Steiner weißt mich darauf hin, dass ich auch zwei und mehr Bereiche abschließen kann, es ist halt eine Frage der Kosten. Das erste wba-Diplom kostet € 320, das zweite wba-Diplom € 220,- und das dritte nur mehr € 120,-. Das sind gesamt dann immerhin stolze  € 660,-.
Inhaltlich denke ich mir, dass mir der Bereich Bildungsmanagement im Moment am nächsten steht. Aber ich habe so viel Zeit in meine Trainings- und Beratungsausbildung gesteckt, dass ich sie nicht einfach hinten lassen will. Naja, ich hab ja noch ein bissl Zeit, mir das zu überlegen.

Rezensionen
Für das Diplom sind mindestens 2 Rezensionen notwendig. Ein Fachbuch zur allgemeinen Erwachsenenbildung und ein Fachbuch zum speziellen Fachbereich. Wenn ich mich dazu entscheide mehr Fachbereiche zu absolvieren, dann muss pro Fachbereich noch ein weiteres Buch rezensiert werden.
Und jetzt habe ich wieder die Qual der Wahl. Im Login-Bereich gibt’s übrigens eine umfangreiche Empfehlungsliste, an die man sich auch halten soll. Im Bereich Bildungsmanagement würde ich aber gerne ein Buch rezensieren, welches nicht auf der Liste steht. Bei der Gelegenheit darf ich Werbung in Sache ARGE BHÖ machen: Riegler, Markus; ARGE Bildungshäuser Österreich (Hg.): Neue Wege zwischen Bildungsauftrag und Wirtschaftlichkeit. Wien, Inna, 2010.
Ich habe bei Frau Steiner nachgefragt und die Info erhalten, dass ich es rezensieren darf. Das kommt mir sehr entgegen. Diese Rezension wollte ich sowieso schreiben.

Schriftliche Arbeit/en
Als drittes fehlt dann noch eine schriftliche Arbeit. Mindestens eine, je nachdem für wieviele Fachbereiche ich mich entscheide. Entscheide ich mich für alle drei, habe ich auch drei Arbeiten zum Abliefern. Das heißt dann nicht nur Arbeit, das klingt auch nach Arbeit. Abgesehen davon, dass für jede Arbeit (die nicht im Rahmen einer Ausbildung geschrieben wurde) wieder extra Begutachtungskosten anfallen, € 250 pro Stück.
Klar, dass man an dieser Stelle zu überlegen anfängt, welche Arbeiten man schon geschrieben hat. Ich hätte da eine Bachelorarbeit vorzuweisen mit dem Titel „Theorien im Seminar Beruf und Berufung“. Frau Steiner meint, diese Arbeit müsste für den Fachbereich Lehren/Training anerkannt werden, vorausgesetzt, dass sie  eine kritische Reflexion beinhaltet. Ich soll sie ihr doch einmal zur Ansicht schicken.

Urlaub
Tja, jetzt gehe ich erst einmal auf Urlaub und dann sehen wir weiter. Bei dieser Gelegenheit, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Urlaub. Wir lesen uns in aller Frische wieder im September.

Standortbestimmung fertig – jetzt gehts erst richtig los

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Der Akkreditierungsrat hat getagt und er hat 35 Abschlüsse behandelt und 35 neue Standortbestimmungen angeschaut. Darunter auch meine. 🙂  Einen Tag später war auch schon das Ergebnis in meiner mailbox. Im Anhang eine übersichtliche Zusammenfassung meiner nachgewiesenen und noch offenen Kompetenzen. Und siehe da,  ich kann mich jetzt schon seelisch auf die Zertifizierungswerkstatt vorbereiten. Denn, genau die fehlt mir jetzt noch, inklusive dem „gefürchteten“ Multiple-Choice-Tests zur Erwachsenenbildung und zum Bibliothekswesen.

Kompetenz in Bibliothekswesen
Ein Kollege hat mir erzählt, dass er statt dem Test für das Bibliothekswesen eine Schulung vom BVÖ (Büchereiverband Österreichs) besucht hat, die sehr informativ und interessant war.  Neben einem Vortrag des Geschäftsführers Gerald Leitner war auch eine Führung durch die Hauptbibliothek am Programm. Das Ganze kann, verständlicherweise, nur in  Wien stattfinden.  Das sind halt schon mindestens zwei Stunden Fahrtzeit (von Wels)  hin und dann auch wieder retour für mich. Der Zeitaufwand für den Multiple-Choice-Test ist dagegen ein „Lercherl“. Aber, was nimmt man nicht alles auf sich, wenn es irgendwo etwas interessantes zu lernen gibt. Oder? Ich überlege, ob ich mir diese Veranstaltung nicht doch gönne und mit einem netten Ausflug nach Wien verbinde. Der nächste Termin ist leider im Moment noch nicht feststellbar, zumindest nicht im Internet. Ich werde berichten.

Vorbereitung auf die Zertifizierungswerkstatt
Frau Steiner, meine Beraterin bei der wba, hat mich einen Tag, nachdem ich die Info über die Standortbestimmung erhalten habe angerufen, um mit mir die weitere Vorgangsweise durch zu sprechen. Sie hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Literatur, auf der die Prüfung basiert, im Downloadbereich auf der wba-Homepage zu finden ist. Diese wären: das Memorandum über Lebenslanges Lernen der EU, der „Reader“ mit einer Sammlung von wissenswerten Texten und das Buch von Werner Lenz über die Weiterbildung in Österreich. Jetzt wissen Sie, was in nächster Zeit auf meinem Nachtkästchen liegt. 😉
Übrigens, angemeldet habe ich mich schon vor einigen Wochen zur Zertifizierungswerkstatt, nachdem diese bekanntlich immer schnell voll sind. Ich habe mir  meinen Platz am 14. bis 16. Februar 2011 gesichert und mich auf die Warteliste im Herbst setzen lassen.

Noch ein Wort zur Standortbestimmung
Das Ergebnis der Standortbestimmung ist eine verschriftlichte Momentaufnahme meiner Kompetenzen. Allerdings nur in dem Ausmaß, in dem sie für die wba-Zertifizierung gefordert sind. Das heißt, meine Kompetenzen sind auch nur in diesem Ausmaß registriert. Ich meine, wenn ich eine Ausbildung als Lebens- und Sozialberaterin habe, dann sind in der Standortbestimmung trotzdem nur die geforderten 1,5 ECTS (wba) Beratungskompetenz vermerkt, obwohl ich natürlich über vielmehr Kompetenz, gemessen an ECTS, verfüge. Ist ja auch sinnvoll für die Sache. Warum ich trotzdem darüber philosophiere? Weil mir dieses Ergebnisblatt der Standortbestimmung so gut gefällt. Ich denke, es wäre super ein vollständiges Kompetenzprofil, genau über diese Kompetenzbereiche,vorweisen zu können. Ein Kompetenzprofil, welches ich zB einer Bewerbung beilegen könnte (Anmerkung an meinen Chef: Ich habe nicht vor zu kündigen!) oder als Nachweis meiner Kompetenzen, wenn ich als freie Trainerin den Markt bearbeite. Aber, dafür habe ich in Zukunft ja eh das wba-Zertifikat. – Es wäre trotzdem super!

Informell erworbene Kompetenzen

Freitag, Juni 4th, 2010

Eine Kollegin hat mich gefragt, wie denn bei der wba Kompetenzen nachgewiesen werden können, für die es keine Teilnahmebestätigungen oder Zertifikate gibt. Ich danke meiner Kollegin für diese Frage, sie gibt mir damit die Möglichkeit meine Wartezeit bis zur Bewertung meiner Standortbestimmung durch den Akkreditierungsrat zu überbrücken und den Blog wieder zu füttern.
Meines Erachtens ist genau das, das Besondere und Innovative an der wba, dass informell erworbene Kompetenzen anerkannt werden und zu einer Zertifizierung führen. Nachdem ich eine fleißige Weiterbildungs-Besucherin bin, kommt bei mir diese Möglichkeit nicht so zum Tragen, trotzdem möchte ich ein paar Beispiele aufzeigen, die mir während meiner Standortbestimmung aufgefallen sind und die ich als bemerkenswert empfinde.

Papier
Einige erforderliche Kompetenzen, zum Beispiel Bildungstheoretische Kompetenzen, „Gesellschaft und Bildung“ und Beratung, können mittels einem „Paper“ nachgewiesen werden. Also, eine schriftliche Auseinandersetzung mit einer Stellungnahme zu pädagogischen Grundlagenwissen, inklusive Literaturbearbeitung. Die Länge der Arbeit richtet sich nach den geforderten ECTS (wba) und, jetzt kommt der Hacken, es kostet zwischen EUR 70 und EUR 150,- extra, je nach Umfang, für die Begutachtung durch einen Profi. Die Kosten fallen nicht an, wenn eine veröffentlichte Publikation zum jeweiligen Thema vorliegt.

Zertifizierungswerkstatt
Es gibt geforderte Kompetenzen, da geht die wba davon aus, dass diese im Normalfall bei den Kandidat/innen nicht vorhanden sind. Böse Zungen könnten nun fragen, ob diese überhaupt relevant sind, wenn angehenden, zertifizierten ErwachsenenbildnerInnen diese bisher gar nicht abgegangen sind. Es geht hier zum Beispiel um die Geschichte der Erwachsenenbildung in Österreich bzw. um die Struktur und Rahmenbedingungen dieser und um Wissen über das österreichische Bibliothekswesen. Wie auch immer, diese Kompetenzen können im Rahmen der Zertifizierungswerkstatt nachgewiesen werden, in dem man einen Multiple-Choice-Test ausfüllt.

Ein Auslandsaufenthalt bildet
Das ist eine spannende Nachweismöglichkeit! Im Bereich „Gesellschaft und Bildung“ kann man einen Schwerpunkt für interkulturelle Bildung mit einem mindestens drei-monatigen Auslandsaufenthalt nachweisen.

Berufliche Tätigkeit führt zu Kompetenzen
Die Aussage dieser Zwischenüberschrift ist keine neue Entdeckung. Das Besondere ist, dass die wba diese Tatsache berücksichtigt. Didaktische Kompetenz, zum Beispiel, kann durch eine Kompetenzbestätigung durch den Dienstgeber, mittels eines Formblattes, bestätigt werden. Hm – von wem lassen die vielen selbständigen TrainerInnen ihre Kompetenz bestätigen?

Abwicklung eines Projekts
Projektmanagement kann nachgewiesen werden, wenn man hauptverantwortlich ein Projekt durchgeführt hat. Eine super Sache, aber … . Ich erinnere mich, ich habe vor einigen Jahren ein ESF-Projekt abgewickelt, von der Antragstellung bis zum Abschlussbericht, aber – „hauptverantwortliche, einreichende“ Person war eine andere und ich bin mir nicht sicher, wer von uns beiden mehr Projektmanagement-Kompetenz besitzt. 😉 Schade – nichts für mich!

Kompetenzanerkennungsverfahren
Im Bezug auf soziale und personale Kompetenzen werden, im Leitfaden, verschiedene Verfahren zur Kompetenzanerkennung genannt. Hört sich spannend an, hab sie mir aber im Detail nicht angeschaut. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass derartige Verfahren in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Stellenausschreibungen sind voll mit Forderungen nach sozialen Kompetenzen. Aber wer kann wirklich informell erworbene Teamfähigkeit oder Kommunikationsfähigkeit nachweisen?

„Ruhen“ ist nicht gleich „Nichts-Tun“

Mittwoch, Mai 26th, 2010

Ich hatte heute morgen  einen Anruf! 🙂 Petra Steiner hat sich als meine Betreuerin vorgestellt und mich aufgeklärt, wie es mit meiner Standortbestimmung weitergeht. Es ist also nicht so, wie noch vor einigen Wochen angenommen, dass bis zum nächsten Akkreditierungsrat (im Juni) alles ruht. Nein, ganz im Gegenteil, Petra Steiner hat mein Portfolio  schon einmal überflogen und mit mir besprochen, welche Nachweise ich vor dem Akkreditierungsrat noch einreichen könnte. Die Standortbestimmung sollte ja dann so komplett wie möglich sein und weitere Verzögerungen können im Vorfeld schon minimiert werden.

Zertifizierungswerkstätte
Petra Steiner hat mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass die beiden Zertifizierungswerkstätten im Herbst schon ausgebucht sind. (Soweit hab ich ja noch gar nicht nach vorne gedacht.) Ich sollte mich trotzdem auf die Warteliste setzten lassen, wenn mich die Unsicherheit das Drankommens nicht nervt. Auf jeden Fall sollte ich mich gleich für das Frühjahr anmelden, da sind im Moment noch Plätze frei.
In einzelnen Phasen geht der Prozess nun doch schnell voran. Gerade eben wusste ich noch gar nicht, wie mein Portfolio einzuschätzen ist und nun soll ich meinen Kalender zur Hand nehmen, und die Termine für die Werkstätte abchecken.

Gut, dann werd ich das gleich machen und ein paar Nachweise hab ich ja auch noch auszugraben.