Wir verwenden auf unserer Website Cookies, um Ihnen bestmögliche Funktionalität zu bieten.
Mit der Benutzung der wba-Website stimmen Sie unserer Cookienutzung zu. Informationen zu den eingesetzten Cookies und zur Deaktivierung dieser entnehmen Sie der wba-Datenschutzerklärung.OK

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Bildungsanbieter/innen

1. Allgemeines

Die wba (Weiterbildungsakademie Österreich) ist ein Geschäftsfeld des Kooperativen Systems der österreichischen Erwachsenenbildung. Sie hat eine Geschäftsstelle in Wien: 1010 Wien, Universitätsstraße 5/1, Telefon: +43(0)1/5242000, E-Mail: info@wba.or.at.
Rechtsträger der wba ist der Verband Österreichischer Volkshochschulen (VÖV), 1090 Wien, Pulverturmgasse 14.

2. Anmeldung

Die wba schließt ausschließlich mit Organisationen oder Organisationseinheiten einen Qualitätssicherungsvertrag, die Ö-Cert vorweisen können. Der Vertrag bleibt so lange aufrecht, wie Ö-Cert vorgewiesen werden kann. Verträge, die vor der Gründung von Ö-Cert geschlossen wurden, bleiben weiterhin aufrecht. Der Qualitätssicherungsvertrag ist auf http://wba.or.at/anbieter/wba_qualitaetssicherungsvertrag.pdf abrufbar.

3. Vertragliche Bestimmungen

Der Qualitätssicherungsvertrag schreibt die Rechte und Pflichten auf beiden Seiten fest und berechtigt Bildungsanbieter, passende Bildungsangebote mittels Akkreditierungsantrag zur Akkreditierung einzureichen.
Eine Akkreditierung durch die wba bedeutet, dass die ausgewiesenen ECTS (wba) (European Credit Transfer System) im Falle einer Personenzertifizierung bei der wba (wba-Zertifikat oder wba-Diplom) anerkannt werden. Es wird nicht die Qualität des Bildungsangebots überprüft, sondern die Übereinstimmung der Inhalte mit dem wba-Qualifikationsprofil.
Anbietern, die Angebote unter Vorspiegelung falscher Tatsachen oder auf der Basis von inkorrekten Daten akkreditieren lassen, wird die Akkreditierung entzogen.
Ablauf und Details zur Akkreditierung sind unter folgendem Link abrufbar: http://wba.or.at/anbieter/ueberblick.php.
Die Akkreditierungsanträge werden in der Reihenfolge ihres Einlangens bearbeitet und einem unabhängigen Expert/innengremium (Akkreditierungsrat), das alle Anträge seitens der Anbieter prüft und über die Anerkennung entscheidet, zum nächst möglichen Termin zur Begutachtung vorgelegt.

4. Kosten

Für die Partner im Kooperativen System der österreichischen Erwachsenenbildung und ihre Mitgliedseinrichtungen ist die wba-Akkreditierung kostenlos. Für Nicht-Projektpartner ist die Akkreditierung kostenpflichtig. Nähere Informationen zu den Kosten siehe: http://wba.or.at/anbieter/kosten.php. Vor der Bearbeitung im Akkreditierungsrat ist eine Gebühr von ¤ 250,- für den ersten Lehrgang (gilt ab 7 Lehrgangstagen) zu leisten, für jeden weiteren Lehrgang ist eine Gebühr von ¤ 150,- und für jedes weitere Seminar (bis zu 6 Tage) eine Gebühr von ¤ 40,- zu entrichten.

5. Leistungen

Durch die Unterzeichnung des Qualitätssicherungsvertrags seitens des Bildungsanbieters und der wba besteht Anspruch auf folgende Leistungen:

  • Zum wba-Qualifikationsprofil passende Angebote können zur Akkreditierung eingereicht werden.
  • Akkreditierte Angebote werden nach Vorgabe des wba-Qualifikationsprofils mit wba-gültigen ECTS versehen.
  • Laufende und in Zukunft veranstaltete akkreditierte Angebote werden auf der wba-Website angeführt.
  • Akkreditierte Angebote dürfen mit dem wba-Logo gekennzeichnet werden.
  • Die Anerkennung wba-akkreditierter Angebote ist für wba-Kandidat/innen sichergestellt.

6. Datenschutz

Mit der Unterzeichnung des Qualitätssicherungsvertrags stimmt der Anbieter ausdrücklich der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung jener Daten, die sie/er im Zuge des Abschlusses des Qualitätssicherungsvertrags und der Einreichung des Akkreditierungsantrags bekannt gibt, durch den Verband Österreichischer Volkshochschulen (DVR 0475581) zum Zweck der Beurteilung der Bildungsangebote und sonstiger in dieser Vereinbarung geregelter Zwecke zu. Der Anbieter stimmt einer Übermittlung dieser Daten an die Mitglieder des wba-Akkreditierungsrats, des Lenkungsgremiums des Kooperativen Systems der österreichischen Erwachsenenbildung und an esf-Prüfstrukturen (zur Überprüfung der Mittelverwendung) zu.

7. Beschwerden

Beschwerden sind in schriftlicher Form und als solche gekennzeichnet an die Geschäftsstelle der wba zu richten (siehe 1.) und werden - wenn notwendig - unter Einbeziehung eines externen Gutachtens bei der nächsten Sitzung des Lenkungsgremiums des Kooperativen Systems der österreichischen Erwachsenenbildung behandelt. Anschließend wird der/die Beschwerdeführende über das Ergebnis informiert.

8. Änderungsvorbehalt

Der Verband österreichischer Volkshochschulen (VÖV) als Rechtsträger der wba ist zu Änderungen dieser AGB berechtigt, soweit dies zur Anpassung an die Bedürfnisse der Erwachsenenbildungsbranche erforderlich ist. In diesem Fall wird die wba die geänderten AGB zusammen mit einer Kurzangabe, in welchen Punkten die AGB geändert wurden, den Anbietern übermitteln, wobei die Zusendung an die zuletzt der wba bekannt gegebene Email-Adresse ausreicht. Der Anbieter stimmt der Änderung der Geschäftsbedingungen zu, falls er nicht innerhalb von zwei Wochen der Änderung der AGB widerspricht. Auf diese Frist und die Rechtsfolge wird die wba den Anbieter im Schreiben mit den geänderten AGB hinweisen. Im Fall eines Widerspruches ist die wba berechtigt, das Vertragsverhältnis zum Anbieter zu beenden.

Stand: 03. August 2015

Hier können Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Bildungsanbieter/innen herunterladen:

AGB für Anbieter

Am meisten beeindruckt mich, dass es aufgrund des modularen Zertifizierungs- und Anrechnungsverfahrens möglich ist, Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Ausbildungshintergründen für die Erwachsenenbildung zu qualifizieren – bis zu einem Hochschullehrgang mit Masterabschluss.

Mag. Peter Maurer

Bildungsmanagement & PR am Bildungszentrum St. Bernhard