Weiterbildungsakademie (wba)wba - WeiterbildungsakademieÖsterreich

Kurzbeschreibung der Weiterbildungsakademie Österreich (wba)

Die wba ist eine Einrichtung der gemeinnützigen Erwachsenenbildung in Österreich und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung gefördert. Ziel der wba ist es, einen bundesweit einheitlichen, anbieterunabhängigen Standard für Erwachsenenbildner/innen zu schaffen.
Dabei bietet die wba keine herkömmliche Ausbildung an, sondern eine praxisbegleitende Kompetenzanerkennung, das heißt, durch einen wba-Abschluss können formal, non-formal und informell erworbenen Kompetenzen zu anerkannten Abschlüssen gebündelt und sichtbar gemacht werden.

Zertifizierung von Erwachsenenbildner/innen

Kernaufgabe der wba ist die Zertifizierung von Erwachsenenbildner/innen, die durch die Validierung von Lernergebnissen erfolgt. Der wba-Standard ist in den Qualifikationsprofilen wba-Zertifikat, wba-Diplom Lehren/Gruppenleitung/Training, wba-Diplom Beratung und wba-Diplom Bibliothekswesen und Informationsmanagement festgelegt.

Zielgruppe sind Erwachsenenbildner/innen aus den Arbeitsbereichen:
- Lehren/Gruppenleitung/Training
- Bildungsmanagement
- Beratung
- öffentliche Bibliotheken

Die wba bietet die Möglichkeit, die unterschiedlich erworbenen Kompetenzen zu einem Zertifikat bzw. Diplom zu bündeln. Sie sichert damit Professionalität und Qualität und macht sie gleichzeitig sichtbar.

Im Rahmen der Diversity- und Inklusionsstrategie der wba verfolgt die wba verstärkt das Ziel, Erwachsenenbildner/innen mit Migrations- und Inklusionserfahrung zu erreichen und diesen Bereich zu fördern. Die wba soll ein für möglichst viele Erwachsenenbildner/innen offenes und leistbares Verfahren zur Anerkennung ihrer Kompetenzen sein.

Das wba-Anerkennungsverfahren ist seit 2007 operativ im Einsatz, innovativ und wegweisend.

Akkreditierung von Bildungsangeboten

Einen zweiten Arbeitsbereich der wba stellt die Akkreditierung von Bildungsangeboten dar. Erwachsenenbildungseinrichtungen haben die Möglichkeit, Bildungsveranstaltungen (nach Passung zu den wba-Qualifikationsprofilen) durch die wba akkreditieren zu lassen.

Beitrag zum europäischen Raum des Lebenslangen Lernens

Die Professionalisierung der Erwachsenenbildung ist Bestandteil europäischer Bildungspolitik. Diese strebt die Anhebung der beruflichen Qualifikationen von Erwachsenenbildner/innen und der Bildungsbeteiligung von Erwachsenen an. Weiters wird europaweit die vermehrte Anerkennung von Kompetenzen angestrebt, die abseits des formalen Bildungssystems erworben wurden, sowie eine verbesserte Durchlässigkeit zwischen Bildungssektoren. Mit ihrem Kompetenzanerkennungsverfahren leistet die wba genau hier einen Beitrag.

In ihrer Arbeit orientiert sich die wba an den von Cedefop und der Europäischen Kommission veröffentlichen "Europäischen Leitlinien für die Validierung nicht formalen und informellen Lernens".

Träger und Förderstruktur

Die pädagogischen und strategischen Belange steuert das Kooperativen System der österreichischen Erwachsenenbildung. Die wba wurde als Gemeinschaftsprojekt der zehn größten Erwachsenenbildungsverbände Österreichs, der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreich (KEBÖ) und dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung ins Leben gerufen.

Projektträger auf einen Blick:
- Arbeitsgemeinschaft der Bildungshäuser Österreich, ARGE BHÖ
- Berufsförderungsinstitut Österreich, BFI
- Büchereiverband Österreichs, BVÖ
- Bundesinstitut für Erwachsenenbildung, bifeb
- Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, FORUM
- Ländliches Fortbildungsinstitut, LFI
- Ring Österreichischer Bildungswerke, RÖBW
- Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung, VÖGB
- Verband Österreichischer Volkshochschulen, VÖV
- Volkswirtschaftliche Gesellschaft Österreich, VGÖ
- Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich, WIFI

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Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung

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