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Kooperation zwischen wba und Deutschem Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

„Die Weiterbildungsakademie in Österreich ist eine wichtige Institution zur Anerkennung von Kompetenzen und nimmt bei der Professionalisierung der Weiterbildung eine Vorreiterrolle ein. Dass wir unsere langjährigen guten Kontakte nun auch formal über einen Kooperationsvertrag intensivieren können, freut uns sehr."

Prof. Dr. Josef Schrader, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung / DIE

Im Mai 2019 unterzeichneten der Leiter des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung, Prof. Dr. Josef Schrader und die Geschäftsstellenleiterin der Weiterbildungsakademie Österreich, Mag. Karin Reisinger, eine Kooperationsvereinbarung.

Ziele der Kooperation zwischen DIE und wba:

  • Steigerung der professionalitätsfördernden Effekte auf Erwachsenenbildner/innen
  • Pflege transnationaler kooperativer Netzwerke im Bereich Anerkennungsarbeit
  • Steigerung des Knowhow-Transfers im Bereich Validierung, Kompetenzentwicklung und Forschung
  • Im Fokus steht die Kooperation mit dem DIE-Projekt GRETA: Das deutsche Anerkennungsverfahren für die Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung (GREAT) wurde vom DIE entwickelt und startet nun in die Umsetzungsphase.

Gemeinsame Praktikantin von DIE und wba

Im September wird Madeleine Höfer, die für ein Forschungspraktikum vom DIE ausgewählt wurde, auch die Anerkennungsarbeit in der wba kennen lernen. Sie begleitet die Arbeit der wba drei Wochen lang, erhält Einblicke in die österreichische Erwachsenenbildungslandschaft und zieht Vergleiche zwischen dem österreichischen und deutschen Anerkennungsverfahren, die sie in ihrer Masterarbeit darstellen will.

Madeleine Höfer ist Studierende des Studiengangs "Kommunikation und Fremdsprachen im Beruf" an der Universität Siegen. Sie blickt ihrem Aufenthalt in Wien gespannt entgegen: "Das vordergründige Forschungsvorhaben meiner Masterarbeit im Rahmen des transnationalen Kooperationspraktikums wba-DIE besteht im Vergleich der beiden Anerkennungsverfahren zur Abbildung und Validierung erwachsenenpädagogischer Kompetenzen. Ziel wird es sein, auf bildungswissenschaftlicher sowie strukturell-organisationaler Ebene den Anerkennungsverfahren immanente Gemeinsamkeiten und Divergenzen zu beleuchten.
Ich blicke gespannt auf meinen geplanten Forschungsaufenthalt an der wba in Wien und freue mich darauf, einen vertieften Einblick in die Strukturen und Abläufe der Professionalisierungsarbeit von Erwachsenenbildner/innen in Österreich zu erhalten."

Foto: Madeleine Höfer

Laufender Austausch zwischen DIE und wba

wba und DIE können bereits auf langjährige Kontakte und Kooperationen zurückblicken. 2018/19 war die wba Partnerin im vom DIE geleiteten Erasmus+-Projekt "Validation of Competences of Adult Educators" (VOCAE), das den europäischen Austausch von Good-Practice-Erfahrungen im Bereich der Validierung von erwachsenenpädagogischen Kompetenzen im Fokus hatte.
Zudem konnten zwei wba-Mitarbeiterinnen 2018 im Rahmen eines von Erasmus+ geförderten Jobshadowing die Strukturen, Projekte und Arbeitsschwerpunkte des DIE vor Ort in Bonn kennen lernen. Mehr dazu lesen Sie hier

V.l.n.r.: Marlis Schneider (wissensch. Bearbeitung Projekt GRETA), Irmgard Stieglmayer (wba), Petra Steiner (wba), Brigitte Bosche (wissensch. Bearbeitung Projekt GRETA), Anne Strauch (Projektkoordination GRETA)

Foto: Petra Steiner

Mit der Weiterbildungsakademie und ihren Qualifikationsprofilen haben wir einen Bezugsrahmen, der die Kompetenzen von Erwachsenenbildner/innen konkret benennt und eine sehr gut brauchbare Grundlage für qualitätsvolle Bildungsarbeit und Personalentwicklung ist.

Dr. Gerhard Bisovsky

Generalsekretär des Verbands Österreichischer Volkshochschulen